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2008
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Peiner
Allgemeine Zeitung vom 12.10.2008
Songpoetin
mit ganz viel Seele
Als "eindringliche
Songpoetin mit großer Stimme" angepriesen, hielt Christina
Lux was sie versprach. Am Freitag-abend wurden etwa 50 Gäste in der
alten Stellmacherei in Gadenstedt, bei gemütlichem Kerzenschein,
willkommen geheißen. Mit einer kurzen, lockeren Begrüßung
betrat sie die Bühne, und dann fesselte Christina Lux das Publikum
mit ihrer gewaltigen Stimme und Gitarrenklängen und zauberte eine
ganz besondere Atmosphäre.
Ihre Musik wird als
"Balsam für die Seele" beschrieben und in der Tat machte
das Publikum einen entspannten Eindruck und ließ bei dem einen oder
anderen Stück einfach die Seele baumeln. Andere Lieder waren so mitreißend,
dass das Publikum auf seinen Stühlen mitwippte und mittrommelte.
Doch sie überzeugte nicht nur musikalisch, sondern sagte auch ganz
klar ihre Meinung zum Thema Fremdenhass, Religion, Politik und ihren ganz
persönlichen Gedanken.
Christina Lux gewährte einen Einblick in ihr Seelenleben und erzählte,
in welchen Situationen ihre Lieder entstanden sind. Mit ihrer sympathischen
Art schuf sie eine angenehm offene Stimmung, die auch Raum für viele
Scherze ließ.
Der Höhepunkt war das mitsingende Publikum, das sich als Hintergrundchor
beteiligte, wobei ein harmonischer Klang entstand, der einem Gänsehaut
zauberte und alle Gäste in seinen Bann zog. "Irgendwann treibt
es mich wieder her", versprach die Songpoetin am Ende eines tollen
Konzertes.
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Wilhelmshavener
Zeitung vom 8.9.2008
"Diese Stimme
tut einfach nur gut."
"Einen wunderschönen
Abend - das sieht doch sehr kuschelig aus hier", begrüßte
Christina Lux ihr Publikum am Sonnabend im "Orange". Bei gedämmtem
Licht und Kerzenschein beeindruckte die Musikerin, Sängerin und Komponistin
die mehr als 70 Zuhörer mit stimmlicher Qualität und einem ganz
eigenen Mix aus Folk, Soul und Jazz.
Mit unverhoffter Kraft in der Stimme überzeugte Christina Lux bei
Gitarrenklängen mit Titeln wie "Coming Home At Last", !"Abuse"
und "Arms wide open". Die zierliche Künstlerin machte die
Leidenschaft spürbar, mit der sich sich ihrer Musik hingibt. Mit
ihrem Konzert eröffnete sie die zweite Staffel der Reihe "Haste
Töne" im Pumpwerk.
Während ihres zweistündigen Auftritts präsentierte sich
die Frau mit dem kurzen blonden Haar als nachdenklicher, kritischer und
zugleich toleranter Mensch, der die Welt hinterfragt und dies in Liedern
verarbeitet. Die vorwiegend englischen Texte behandelten schwierige Themen
wie Religion, Mißbrauch und Lebenssinn.
Es gelang der 43jährigen
das Publikum für eine Weile aus dem Alltag zu entführen und
ihm eine entspannte und zugleich anregende Auszeit zu verschaffen. Die
Zuhörer dankten es ihr mit viel Applaus. "Ihre tolle Stimme
tut einfach nur gut", sagte ein älterer Herr, der die Künstlerin
am Sonnabend zum ersten mal hörte.
Auf ihrem eigens mitgebrachten roten Teppich stehend verstand es die Songpoetin
das Publikum in ihren Bann zu ziehen und es mit besinnlichen Zwischenworten
zu berühren. Ihr sanfter und dennoch überlegener Gesang sowie
die Klänge der Akustik-Gitarre stimmten nachdenklich. Christina Lux
selbst sieht in ihrer Musik die Chance, sich selbst zu klären, Dinge
zu betrachten und zu verarbeiten. "Ein solcher Auftritt ist für
mich mehr als nur ein schöner Abend. Das schönste ist, wenn
ich die Zuhörer berühre und sie so in ihre eigene Geschichte
eintauchen", erklärte die Künstlerin.
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Osterholzer
Kreisblatt vom 1.4.2008
Gitarrenklänge
als Ausdruck des Seelenlebens
Sinnliche Stimme und Texte der Musikpoetin Christina Lux gingen im Kulturzentrum
unter die Haut
Von unserem Mitarbeiter
Reinhard Bohling
OSTERHOLZ-SCHARMBECK.
Mit 17 hat man noch Träume, heißt es in einem Schlager von
Peggy March. Doch daran wird die gebürtige Karlsruherin Christina
Lux nicht gedacht haben, als sie die Schule schmiss, sich mit verschiedenen
Jobs durchs Leben schlug und doch unbeirrt ihre Karriere als Gitarristin
anstrebte. 1989 wagte die Autodidaktin den Sprung in das Profigeschäft.
Seit zehn Jahren ist die Liedermacherin und Sängerin in Deutschland
und den Nachbarländern unterwegs.
Nun gastierte die Livekünstlerin im Kulturzentrum und bot dabei eine
betörende Performance voller Poesie. Auf der kleinen Bühne mit
Wohnzimmercharakter brauchte die 42jährige dazu nicht mehr als ihre
charismatische dunkelrauhe Stimme und die Akustik-Gitarre. Bei ihren ausgedehnten
Reisen durch das "Land der Grübeleien" bleibt die Songpoetin
auf den Ebenen bitterer Erkenntnisse nicht hängen. "Sonst wird
das Herz hart", gab Christina Lux einen Einblick in ihre Empfindungswelt.
Und ließ die Hörer im KUZ an Dingen teilhaben, die sie beschäftigen.
Da wurde ihr bewegtes Seelenleben sichtbar und verriet gleichzeitig die
Sehnsucht nach dem eigenen inneren Harmoniebedürfnis. Christina Lux
verstand es durch die variable und filigrane Art des Gitarrenspiels, selbst
Unausgesprochenes hörbar zu machen.
Mit englischen Texten und deutschen Überleitungen fand sie samt der
Poesie und Kraft ihrer vielschichtigen Präsentation oft den direkten
Weg in die Seele vieler Musikfreunde. Das ging unter die Haut."Blauäugig
- wie ich ja bin - gestehe ich jedem Menschen das Recht zu, in puncto
Gott zu glauben, was er möchte", bewies die Vollblutmusikerin
beispielsweise zum heiklen Thema Kirche große Toleranz und erzählte
im gleichen Atemzug augenzwinkernd, daß sie die Liebe zu ihrer ganz
persönlichen Religion macht. Christina Lux gehört in der Bundesrepublik
längst zu den besten Soul-Folk-Poetinnen. Als Zwölfjährige
hatte sie zum ersten Mal eine Gitarre in der Hand. Die Leidenschaft für
das Instrument ließ sie nicht mehr los. Nun erklärte der erfolgreiche
Gast der Folkinitiative Osterholz-Scharmbeck mit Blick auf ihre hochgelobte
CD "Coming home at last": "Solch eine Scheibe ist immer
ein Meilenstein und wirkt wie ein Kuchen zum Genießen. Das weckt
den Geschmack auf mehr und bestärkt zum Weitermachen." Daran
läßt die jetzige Kasselanerin nicht den geringsten Zweifel
aufkommen.
Das Album "Pure & live" ist dafür der beste Beweis.
Christina Lux wirkt als Einfrau-Unternehmen - " Ich mache vom Management
bis zur Technik noch alles selbst" - in der schnelllebigen Musiklandschaft
wirkt dies wie ein Fels in der Brandung. Auch im Kulturzentrum faszinierte
die berührende Einheit, die aus der sinnlichen Stimme und Sprache
sowie dem wiederholt von Zärtlichkeit und Melancholie geprägten
Text, Rhythmus und der Musik entstand."Für einen Abend wie im
KUZ gibt es für mich kein festes Programm. Ich reagiere gefühlsmäßig
auf das Umfeld und die Atmosphäre", erklärte Christina
Lux. Die Fernseh- und Festivalerprobte machte den Auftritt voller Dynamik,
Spannungsaufbau sowie funkigen Gitarrenrhythmen bis hin zu sanften Akkorden
zum Erlebnis. Das Publikum war begeistert. Den Beifall hatte sich die
Interpretin in jeder Hinsicht verdient.
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Akustik
Gitarre 01/08
Es ist das dicht verwobene
Zusammenspiel von Stimme und Gitarre, daß die Songwriterin auf faszinierende
Weise beherrscht. Was umschmeichelt hier eigentlich was? Sind es die smoothen,
flächigen Jazz-Chords, die rhythmisch-akzentuierten funky Licks oder
die gepickten Balladen, die sie aus ihren Gitarren holt? Oder sind es
die selbstbewußten Gesangslinien, die so viel Seele und Charakter
besitzen und jeden Soul Schlenker kennen?
Ist es die zärtliche Poesie in Songs wie 'To the World', der stimmliche
Groove in 'Healing waters' oder sind es die warnenden Worte in 'Abuse',
die sie mit so viel Ausdruck (auch Nachdruck) und so viel Natürlichkeit
ihrem Publikum bietet? Wobei die bemerkenswerte Professionalität,
die hinter allem steht, angesichts der scheinbar spielerischen Leichtigkeit
angenehm zurücksteht.
Unnötig die Qualität der Aufnahme in Bezug auf Raum, Gesang
und Gitarrenton zu erwähnen.
Eine Momentaufnahme eines intensiven, tiefgründigen und berührenden
Konzertes. Mit Performances wie dieser ist Christina Lux die zärtlichste
Verführung der deutschen Songwriter-Szene. Und konkurrenzlos gut.
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HNA 18.01.2008
Konzert im Kino Wolfhagen
15.1.2008
Durch
Tiefen und Weiten
"So voll war das Wolfhager Kino schon lange nicht mehr", freute
sich der Veranstalter: "Das außergewöhnliche Talent von
Christina Lux hat sich wohl herumgesprochen". Genau davon überzeugte
die Musikerin vom ersten Moment an. Ein Hocker, ein Mikrofon und zwei
Gitarren genügten ihr, um ihren Fans zwei Stunden Lux-us pur zu bieten.
Mit einer bemerkenswerten Stimme und ebenso gefühlvollen wie kritischen
Liedern verzauberte sie die Zuhörer und nahm sie mit auf eine Reise
-durch gedankliche Tiefen, unendliche Weiten und - nicht nur bei dem Song
"Coming home at last" - wieder nach Hause.
Nicht nur in ihren Liedern, auch in kurzen Erläuterungen offenbarte
Lux ihre Überzeugungen. "Mit Arms wide open" gab sie ihrer
Hoffnung Ausdruck, dass Arme und Herzen der Menschen geöffnet sind
und stellte leidenschaftlich den einzigen Ort vor, an dem Religion stattfinden
kann: "Dort, wo Liebe pur ist."
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