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2007
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Zur CD "Lux Pure & Live"
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Jazzthing Wer Christina Lux'
letztes Studio-Album "Coming Home At Last" kennt, für den
hält das repertoire der neuen CD "Lux - Pure & Live"
dieser Singer,-Songwriterin keine Überraschung bereit.
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inmusic 10/07 Dass ein Konzert von
Christina Lux ein Erlebnis ist, zeigt dieses in einem kleinen Club mitgeschnittene
Konzert. Nur von der Gitarre begleitet, findet ihre soulige und samtweiche
Stimme den Platz, den sie zum Improvisieren braucht. Die Songs ihres Live
Programms stammen größtenteils von ihrem letzten Album 'Coming
Home At Last' aber auch von 'Little Luxuries' (1999).
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| stern.de
Christina Lux - "Pure & Live" **** Man
muss die deutsche Sängerin und Musikerin Christina Lux
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Lang
ist's her, dass ich das Vergnügen hatte, Traci Chapman live auf der
Bühne zu erleben.
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"Federleichte
Songs zwischen Folk und Soul, dazu die wunderbare Stimme von Christina
Lux - eine tolle CD". |
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FASZINIEREND
ECHT Wie viel
Lux mag diese Frau haben, gemessen in gleichnamigen Beleuchtungsstärken,
dass sie unsere Seelen derart zum Leuchten bringen kann? Es müssen
respektabel viele sein. Christina Lux berührt mit einer leidenschaftlichen
Intensität, die auch und gerade bei den Liveauftritten zum Tragen
kommt. Nicht von ungefähr heißt das Album der gebürtigen
Karlsruherin "Pure & Live", denn das ist das, was die Autodidaktin
am besten kann: ehrlich und rein zu sein und charismatische Performances
abzuliefern. Ursprünglich eingespielt in Quartettbesetzung muss die
42-Jährige nicht mal tief in die Trickkiste musikalischer Poesie
greifen: Sie besinnt sich vielmehr auf ihr ganz eigenes hohes Können
und bietet auf ihrem sechsten Album dem Zuhörer die blitzblanke Essenz
ihrer Stücke. TEXT: Karin Paul Lux "Pure & Live" kann zurecht als Konzertdokument der gehobenen Klasse gewertet werden. Es ist eine sinnliche Reise ins Reich der eher stillen Soulschreibart, geboten auf beträchtlichem Qualitätslevel. Politisch korrekt ist es, wie sich Christina Lux bei all der Melancholie und Schönheit der Stücke den Lasten der Zeit nicht verweigert, ohne zur reinen Protestsängerin zu werden. Vergleichbar vielleicht mit Tracy Chapman, und doch ganz eigenständig von der Art und Weise der Präsentation.
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myself.de
Ganz im Zeichen von starken Frauen steht der September. Und zwar nicht nur im Sinne von außergewöhnlich, charismatisch und bezaubernd, sondern auch hinsichtlich ihrer Stimmgewalt! Christina Lux schenkt uns willkommene Melancholie nach fröhlichen Sommertagen, Gloria Estefan verpackt politische Botschaften in klangvollen Melodien und Musik-Legende Annie Lennox kehrt auf die Bühne zurück. Plus:
Gewinnen Sie fünfmal das Christina Lux Album "Pure & Live".
Nähere Informationen zum Gewinnspiel finden Sie auf der nächsten
Seite. Wer auch nur einmal in das Album "Pure & Live" von Christina Lux hineinhört, ihre charismatische Stimme und die sanften Gitarrenklänge vernimmt, um den ist es geschehen. Zart, beschwörend, ein bisschen melancholisch - so muss es klingen, wenn wir den Sommer ziehen lassen. Ein wunderschönes Album für alle, die sich auf verregnete und ein bisschen traurige Herbsttage freuen. Schmelzender Zartbitter-Effekt. Dieses
Erlebnis ist selten: Sie legen eine CD ein, hören die ersten Takte,
eine Stimme setzt ein - und Sie sind verzaubert. Christina Lux verfügt
über genau dieses Talent (oder besser: die Gabe), die Hörer
allein durch ihre Stimme in den Bann zu ziehen. Perfekt für kuschelige
Abende, wenn der Herbstregen an Ihr Fenster klopft und Sie die Melancholie
eines vergangenen Sommers genießen können.
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Gitarre&Bass 09/2007 Christina
Lux ist eine großartige Gitarristin, Sängerin, schreibt intensive
Musik und ist seit Jahren auf den europäischen Bühnen aktiv.
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Westzeit LUX - pure&live Auf
ihrem neuen Album besinnt sich Frau Lux wieder auf das, was sie am liebsten
macht: Solo "kleine, aber fein, Konzerte" geben, ein wenig mit
dem Publikum plaudern und sich ansonsten ganz dem Flow der Stücke
hinzugeben. "Pure" ist somit Lux-typisch. Was bedeutet, dass
die hier versammelten Stücke wieder sehr lang geraten sind -mit vielen
improvisierten Ad-Lib-Scat-Passagen, wobei sich auch einige Teile auf
Deutsch einschleichen. Das
Ganze ist gewohnt geschmackssicher eingespielt und aufgenommen und dass
Christina sowohl auf der akustischen wie auch auf der Jazzgitarre eine
gute Figur macht, erwähnten wir bereits anderweitig.
www.schallplattenmann.de
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Vor
etwas mehr als seinem Jahr fand in Gochsheim ein Interview statt. Ein
Keller-Restaurant, dicke Steine an den Wänden, kaum Platz für
eine Bühne. Mittendrin Christina Lux, gerade am Aufbau ihres Bühnen-Equipments
für die Abendveranstaltung. Viel ist das nicht, kommt ganz ohne Band,
einzig ihre Gitarre und das unvermeidliche Mikro begleiten die Soulsängerin
Deutschlands. |
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Wer einen
ersten Blick auf die Titelliste von Pure & Live, dem neuen
Werk der Wer sich
ein bisschen besser mit den Werken der Kasselerin auskennt, dem wird auffallen,
dass sich noch dazu gut 95% der Titel aus dem 2006er Werk Coming
Home At Last rekrutieren und spätestens an dieser Stelle stutzen.
Die Erklärung hierfür ist aber dann schnell gefunden, wenn man
sich vorliegendes Album einmal genauer anhört und eben erwähntes
Werk vielleicht noch parallel dazu in den Ohren hat. Fazit: Es ist natürlich immer irgendwo ein Risiko, einmal veröffentlichtes Material in irgendeiner Form wieder zu verwerten, denn einige Fans werden sich möglicherweise in ihren Erwartungen an neues Material enttäuscht sehen. Für Pure & Live bedeutet dies, dass man sich schon überlegen muss, ob man quasi noch einmal Geld für bereits bekannte Titel ausgeben mag, meiner Meinung nach aber dürfte diese Platte dennoch eine lohnende Anschaffung sein, denn wie bereits erwähnt sind die Songstrukturen zwar einerseits in groben Zügen bekannt, aber in den Feinheiten, vom Groove und vom versprühten Feeling her sind deutliche Unterschiede wahrnehmbar. Mir jedenfalls gefällt es und ich werde die beiden Platten künftig häufiger im Wechsel hören je nach Stimmung halt. Autor: Katze
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Solo de Lux Ihr voriges Album "coming home at last" war wie eine Eruption, der gewaltige Ausbruch einer gequälten Seele. Mit einer großartigen Band präsentierte Christina Lux zehn eigene Titel, die unter die Haut gingen. Was ich damals über die CD und ihre Inhalte geschrieben habe, gilt auch für "Pure & Live" - sozusagen ein im November 2006 in der Werkstatt Witten live aufgezeichnetes "Nachbeben" mit einigen zusätzlichen Epizentren - will sagen: einige Titel sind von früheren Alben übernommen, zwei sind während der Aufnahme improvisiert. Wir erleben Christina Lux solo, unplugged, pur, erstklassig - eine Singer-Songwriterin der besten Schule, deren Timbre schon die halbe Miete ist. Ihr Fingerpicking ist respektabel. Christina Lux singt überwiegend in englischer Sprache und tut das gut, auch die Texte sind durchweg anspruchsvoll. Aber könnten sie nicht - ich wiederhole mich bewußt - nicht deutsch gesungen sein? Man muß nicht um jeden Preis nach dem anglo-amerikanischen Markt schielen, es gibt schließlich mehr als 100 Millionen deutschsprachige Mitteleuropäer. Andere Sänger und Sängerinnen haben derzeit mit deutschen Liedern und Chansons durchaus vorzeigbare Erfolge. Abgesehen von dieser vielleicht sehr persönlichen Sicht auf das Problem der Anglisierung (nicht nur) auf dem Musikmarkt kann ich ihnen aber dieses Live-Album - auch wenn die Botschaft Christina Lux´ absolut nicht positiver und hoffnungsvoller geworden ist - empfehlen.
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Kieler Nachrichten vom 13-8-2007 Grübelt
viel und singt Eigensinniges:
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![]() Foto: Jörg Meyer |
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| Liebe
im gebrochenen Licht Kieler Nachrichten vom 08.08.2007
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Der neue Tag, Weiden vom 2.7.07 Soul
für Seelenverwandte Da kannte sie allerdings die Schnittmenge noch nicht. Soul kommt auch von Seele. Und die "da draußen" sind Seelenverwandte. Der "Acoustic-Soul-Jazz" mit Christina Lux ist ein gelungener Auftakt zum diesjährigen "Live im Stadtbad"-Festival. Gab es am Nachmittag noch Befürchtungen, den Regenschirm mitschleppen zu müssen, gibt sich der Abend jetzt auf der Stadtbad-Terrasse von seiner trocken, gar milden Seite. Die Musik tut dazu ein Übriges. Schnell wird klar: Diese Stimme, die in ihrer Qualität und Tiefe einer Tracy Chapman und mit ihrem glasklaren Ausdruck den Folksong einer Joan Baez erreicht, funktioniert nicht nur bei Soul-, Blues- oder Folk-Gourmets, sondern sie bekehrt auch Leute, die sonst gerne andere Hausmannskost bevorzugen. Ihre Gabe, Emotionen in Songs zu packen, spricht das Publikum an. Ihre Lieder kommen aus dem Herzen. Das spürt jeder sofort. Alles wirkt rund und stimmig. Die Bänke sind voll besetzt. Bier und Rotwein schmecken köstlich. Vor beinahe jedem Stück gibt die hübsche Sängerin eine Einleitung zur Entstehung der Songs. Schöpft "Arms wide open" aus dem Seelenleben des amerikanischen Irakkrieg-Deserteurs und Buchautors Joshua Key, der heute im kanadischen Asyl lebt, und schickt mit "Best Friend" eine Hommage an den Blues-Musiker Chris Jones hinterher. Ihre Botschaft ans Publikum verpackt die Künstlerin in gefühlvolle Soulstrukturen. Großer Stimmumfang, große Gefühle. Politisch, besorgt, hoffnungsvoll: "Verbittert nicht! Bleibt innerlich weich." Zuletzt gastierte die 42-Jährige vor zehn Jahren in der Max-Reger-Stadt, damals als sie mit der A-Cappella-Gruppe "Vocaleros" tourte und nebenan im Pavillon auftreten musste, weil es draußen schüttete. Am Samstag ist sie mit Heiko Braun unterwegs. Der verfügte über ein ebenso großes musikalisches Potential wie seine Kollegin. Nur dass er hier für den Rhythmus zuständig ist. Für Cajon, Cajinto, Rasseln und Frame Drums. Kompetenz, die nicht nur auf der Kleinkunstbühne gefragt ist. Braun reist kommende Woche zum "Live Earth"-Benefizkonzerts nach London, wo er im Nachmittagsprogramm spielen wird. |
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Konzert vom 8.6. im KITO Bremen erschienen in der Norddeutschen vom 11.6.07 Innere Freiheit gewinnen und gegen den Strom schwimmen "Die
Welt ist voll von Leuten, die Überzeugungen haben", sagt die
Sängerin und Gitarristin Christina Lux. Fundamentalismus jeglicher
Form ist für die Künstlerin aber nicht nachvollziehbar. Weil
das Thema sie dennoch beschäftigte "wurde ein Stück Musik
daraus", wie sie erzählte. "Love is my Religion",
hieß eines der Lieder, die sie am Freitag im Kito sang. Mit ihrer
groovigen Stimme und ihren anspruchsvollen Texten begeisterte sie die
Zuhörer.Innere
Freiheit, gegen den Strom schwimmen und den eigenen Wert erkennen - all
das ist ihr wichtig. Als eine Furcht vor der Freiheit bezeichnet die Songwriterin
es, wenn Menschen es nötig haben sich auf feststehende Regeln zu
berufen. Obwohl sie
sich in ihren Liedern unter anderem mit Kindesmissbrauch und auch politischen
Themen auseinandersetzt, bezeichnet sich die 42-jährige nicht als
Protestsängerin. Vielmehr schreibe sie Lieder über Dinge, die
sie beschäftigen. "Am Ende findet es einen WEg durch die Seele",
sagte die Künstlerin.
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Konzert vom 8.6. im KITO Bremen erschienen im das BLV-Wochenzeitung Den "Mund voll Glück" Kito: Christina Lux überzeugte mit ihrem "Acoustic-Soul-Jazz" Mit Christina Lux stand vergangenen Freitagabend eine Liedermacherin auf der Bühne des gut besuchten KITO, die ihren WEg gefunden hat und durchaus authentisch, ehrlich und überaus überzeugend rüberkam. Die klare, überaus präsente Stimme der deutsch,-und englischsprachig singenden Musikerin fesselte von der ersten Minute an das Publikum, das sich zurücklehnte, die gesellschaftskritischen Bemerkungen der nachdenklich und zugelich zuversichtlich wirkenden Frau auf sich einwirken ließ und die gekonnt vorgetragenen Soulphrasierungen ebenso genoß, wie die abwechslungsreichen Gitarrenriffs. Es ging los
mit dem Titelsong ihrer aktuellen CD ("Coming home at last"
), die jetzt auch in Amerika erschienen ist, sowei jenem religionskritischen
Song, der jenseits des großen Teiches vermutlich nicht so populär
sein wird: "Love si my religion" als Antwort auf Fundamentalisten,
die es in allen Lagern gibt und die von ihrer einzig gültigen Wahrheit
so überzeugt sind. Dann zaubert sie auf ihrer Konzertgitarre oder der halbakustischen Gibson, erhebt ihre plötzlich tiefschwarz klingende Stimme im Stile einer Soulgröße oder scattet nach Art ihrer Jazz-Vorbilder, mit denen sie durchaus mithalten kann. ZU den Höhepunkten des abwechslungsreichen und kurzweiligen Abends zählte das groovige Stück "Healing waters", bei dem sie außerordentlich virtuos ihr Publikum mitreißt. In den beiden Zugaben zeigte sie nochmals, wie vielseitig sie ist: Nach der funkigen Nummer "Free" beschließt sie den Abend mit dem melancholischen "Spät". |
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Westdeutsche Zeitung vom 21.5.07 Christina Lux zu Gast in der Alten Druckerei: Die
Sängerin beeindruckt mit starken Texten - und mit viel Gefühl Sowohl in
den Texten ihrer Lieder als auch in ihren Erzählungen gewährte
Christina Lux den Zuhörern sehr emotionale und persönliche Einblicke
in ihr Leben. Poetische Gedanken wurden ergänzt von dezenter, aber
ausdrucksstarker Mimik und Körpersprache. |
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| Dresdner
Neueste Nachrichten vom 27.4.07
Lieber poetisch
als plakativ Die Stimme überzeugt vom Ersten- nahtlos aus dem Sprechen hervorgehenden, gesungenen- Ton an. Berührt sofort. Erste Assoziationen zu Carole King. Christina Lux' Englisch ist absolut akzentfrei -was vielleicht mit ein Grund dafür ist, daß ihre CD "Coming Home At Last" demnächst auch in den USA erscheint. Sie begrüßt das Publikum im Societätstheater mit dem Titelsong der CD, und man hat sofort den Eindruck: Coming home zum Publikum. Die Lux ist eine der Musikerinnen, die es wirklich lieben, live zu spielen das spürt man von Anfang an. Wie sie über ihre Stücke spricht, das stellt einen persönlichen Bezug zu den Zuhörern her, den andere nicht so einfach bekommen. So erzählt sie, daß sie an manchen Tagen von Nachrichten "überflutet" sei, und dabei trotzdem weich bleiben wolle und den "Blick wagen" -mit "Eyes wide open". (der Song heißt natürlich "Arms wide open"...Anm.Lux) Zweite Assoziation: Joni Mitchell. Wie sie da ihr gegenüber in beschwörendem Ton versucht "if you knew all of me...". Aber auch sich selbst unbequeme Fragen stellt: "Could I become a racist too?". Sehr intim ist das, steigert sich zum Ende des Songs in gehetzte, getriebene Akkorde der akustischen Gitarre, mit der sie allein auf der Bühne steht. "Love
is my Religion" entstand nach einem E-Mail Wechsel mit einem so genannten
Christen, der ihr gegenüber Werte und moral festlegen wollte. Dogmen
werden zitiert: "Mary never had sex, God hates gays", die musikalische
Antwort ist in diesem ziemlich plakativen, textlichen Kontext angenehm
spielerisch, variantenreich. Zum Schluss mündet die Melodie in einen
angedeuteten Gospelgesang. Lux schwenkt ins Deutsche über -und damit
wird dann das doch etwas platte sehr deutlich. Wenn der Text jedoch eher den Charakter eines Pamphlets hat, dann zerstört sie selbst die Magie der Musik. Nahezu peinlich wird das in einem Stück, dass von Therapeutenfloskeln nur so überquillt.: "It's not mine - I give it back to you". (gemeint sind schlechte Gefühle) und "without trust love cannot be". Das zu einer eher schlichten Melodie. Nein, das ist esoterische Mondanbetung, aber nichts für Musikliebhaber. Es geht doch viel besser: Auch "Healing Water" erzählt eine Geschichte über Gefühle, aber sanft und doch kraftvoll, mit einer schönen, zwischenzeitlich sehr hohen Gesangstimme. Die Melodie ist auch hier schlicht, aber schlicht-schön. Und auch die Überlegungen über die eigene Familie in einer TV Serie sind anrührend, bewegend, auch musikalisch überzeugend. "Could you become your own best friend?" - das sind Fragen, die die nötigen Widerhaken haben; gestellt nach anfänglichen groovy Lautmalereien zu einzelnen Gitarren-Tönen. Das kann man minutenlang zelebrieren, ohne das Publikum einmal vom Haken zu lassen. Also: Die -richtigen!- -aber allzu eindeutig platten Botschaften doch lieber per Telegramm, alles andere immer wieder gerne. Beate Baum |
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Iserlohner Kreiszeitung vom 21.2.2007 Klare
und kritische Worte mit samtiger Stimme "Ich habe wieder eine Menge zu erzählen", sagte Christina Lux. Kerzenlicht tauchte den Konzertsaal im JugendzentrumKarnacksweg in Dämmerlicht nd die ersten Töne der Gitarre durchfluteten den Raum. nd Christina Lux erzählte. Mit samtiger
Stimme und ungezwungener Leichtigkeit zeigte sie, was sie in den vergangenen
Jahren, seit ihrem letzten Auftritt in Iserlohn, bewegt hat. Christina
Lux verzauberte die Zuschauer mit ihrem Auftritt. Dabei hat sie auch viele
gesellschaftskritische Themen in ihr neues Album "coming home at
last" einfließen lassen, ohne dabei Mit ihren
klaren Worten zu bestimmten Dingen, wie zur Frage der Instrumentalisierung
von Religion ist sie bereits mehrfach angeeckt. So erklärte ihr der
Vertrieb ihres neuen Albums, einige US-Labels würden "so ihre
Probleme mit dem Inhalt haben." Doch Christina Lux setzte sich durch und thematisierte beispielsweise die Bush-Politik. Genau so, wie den Kindesmissbrauch, dessen Opfer sie selbst als junges Mädchen wurde. Damit ist ihre Musik Teil einer Art eigenen Therapie, über die sie nicht nur sich, sondern auch anderen helfen möchte. Doch wie
im letzten Album drückte die der Philosophie des Buddhismus zugeneigte
Christina Lux auch wieder ihre positive Einstellung zum Leben aus. "Die
Enttäuschungen im Leben der meisten Menschen werden immer größer.
Sowohl Christina
Lux stellte ihr neues Album im Jugendzentrum am Karnacksweg Etwas
frei zitiert, nicht ganz getroffen, was ich gesagt habe - nun denn.... |
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