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2006
 
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2005
Süddeutsche
Zeitung vom 2.12.05 - Konzert Steinbacher
Eine
Frau mit Präsenz und Klangfarbe
Die
Sängerin und Songwriterin fasziniert ihr Publikum mit facettenreicher
Stimme
Steinebach.
Eine sensible wie starke Frau, eine fesselnde Stimme, der sich nicht zu
entziehen ist, eine akustische und eine elektrische Gitarre, ein schlichter
Hocker und ein Mikro, sowie einmal mehr der deutliche Beweis, dass man
nicht in die großen Städte fahren muss, um große Stimmen
zu hören.
Mit einer faszinierend facettenreichen Stimme, die gleichermassen samtig-weich
und rauchig-kraftvoll von Religion und Politik, der Liebe, den Tiefen
der Seele und von menschlichen Beziehungen singt, sowie einer beeindruckend
starken Präsenz fesselte die Sängerin und Songwriterin ihr Publikum
im vollbesetzten Kulturbahnhof "Steinebacher".
Und dass es der 40-jährigen Songpoetin aus Kassel auch kaum mehr
um einen Geheimtipp handelt, beweist nicht nur der große Besucherandrang,
sondern wundert spätestens auch dann keinen mehr, als Christina Lux
mit ruhiger Intensität beginnt Stücke von ihrer brandaktuellen
"quasi noch druckfrischen" CD "Coming home at last"
zu singen.
Darin
schlägt sie vor, dem Menschen, mit dem man sein ganzes Leben verbringen
wird und der einem jeden Morgen aus dem Spiegel anschaut, als wirklich
guten Freund zu sehen und zu fragen "Weißt du, woher du kommst
und wo du stehst?". Sie singt vom Missbrauch der Religionen in "Love
is my religion", fordert Freiheit in "Free" und erzählt
zwischendrin auch mal von schrägen kleinen Weihnachstmännern.
Dabei wechselt sie nicht nur Song um Song ihre Gitarren, sondern selbst
innerhalb eines Titels auch die Sprachen. Fügt in englische Titel
übergangslos deutsche Strophen ein - und umgekehrt.
Acoustic Soul oder Funky Folk nennt sie selbst ihren musikalischen
Stil. Auf jeden Fall ist er auch eine gelungene Symbiose aus Folk, temporeichem
Funk and Soul, aus ruhigen Balladen und tiefgehendem Blues. Ausnahmslos
alle Titel sind von ihr selbst geschrieben. So ist es ihre ganz eigene
Musik, die sie feinfühlig mit ihren Texten verwebt und in der sie
auch immer von sich selbst erzählt.
Und
es ist ihre außergewöhnliche, an Klangfarben reiche, transparente
Stimme, die ebenso schmeichelnd hauchen kann, wie sie temperamentvoll
scattet, während Lux mit flacher Hand den Rhythmus auf den Saiten
ihrer E-Gitarre schlägt. Betörend die Einheit, die so aus Stimme
und Sprache, Text, Rhythmus und Musik erwächst. Wirklich gehen lassen
will die Msuikerin auch nach mehreren Zugaben keiner, zu sehr hat Christina
Lux ihr begeistertes Publikum in den Bann gezogen. Nicola Seipp
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Neuburger
Rundschau 16.11.2005 - Konzert Kunstscheune Neuburg vom 12.11.05
Eine
Stimme, ein Instrument, ein Song
Die
Überraschund des Abends war aber sicher die Sängerin, Gitarristin
und Komponistin Christina Lux. Ihre ausdrucksstarke Stimme pendelt irgendwo
zwischen Tracy Chapman und Suzanne Vega, mal rauchig, mal sanft, aber
immer enorm präsent, nie kopierend, eigenständig und einfach
unter die Haut gehend. Sie schreibt Songs mit Jazz-, Soul- und Folkelementen
und scheut sich nicht brisante Themen in Musik zu verpacken.
Gefühle meisterlich verpackt.
In dem nachdenklich stimmenden Titel "Abuse" zum Beispiel beschreibt
sie auf Englisch und Deutsch die Auswirkungen von Kindesmissbrauch auf
die Seelen der Opfer. Christina Lux beherrscht es einfach meisterlich
Gefühle in Songs fließen zu lassen. So schwebt bei ihrer Ballade
"Spät" die Serhnsucht nach der verflossenen Liebe fast
greifbar im Raum und bei ihrer percussiven, groovigen Nummer "Arms
wide open" versteht man ihre Freude, die Welt zu umarmen und sich
nicht unterkriegen zu lassen
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Mannheimer
Morgen vom 28.9.05 - Konzert Gemeindesaal Vogelstang
Samtweiche
Stimme erzählt bitter-süße Geschichten
Acoustic
Soul Jazz - darunter kann man sich nicht sehr viel vorstellen. Aber wer
beim Nachtcafé auf der Vogelstang war, wird davon zumindest eine
Ahnung haben. Werner Herr konnte für diesen Abend Christina Lux gewinnen,
und diese Frau war wirklich ein gewinn. Die beinahe intime Atmosphäre
im Keller trug dazu bei.
Christina Lux bestritt den Abend alleine mit ihren drei Gitarren. Sioe
schreibt ihre Songs selbst. Dabei passt sie allerdings ganz und gar nicht
in die Schublade der schillernden Pop-Sirenen, die allenthalben über
die TV-Bildschirme hüpfen. Christina Lux braucht keinen Glitzerfummel
um auf der Bühen präsent zu sein. Sie schafft das mit ihrem
Charisma. Ihre samtig-weiche Altstimme und die erdigen Melodien nehmen
das Publikum sofort gefangen. Man weiß gar nicht, ob man lieber
hinhören oder hinschauen möchte. Christina Lux ist bekennende
Blondine und dazu noch blauäugig, zwei Tatsachen, die sich jedoch
nicht negativ auf ihre Intelligenz ausgewirkt haben.
Und
das bekommt man bei ihren Texten zu höre. Sie erzählt bitter-süsse
Geschichten vom Leben und der Liebe, Gott und der Welt. Und über
ihr eigenes Kind, in dem sie sich selbst erkennt. Erst als der letzte
Akkord von "she is me" verklungen ist, kehrt das entrückte
Publikum wieder zurück und klatscht begeistert. Sanft und melodisch
- so klingt Christina Lux' Musik. Hin und wieder mal ein laszives Hauchen,
ein leises Lachen oder ein schräger Jazz-Akkord - die Frau weiß,
wo ihre Stärken liegen. "Endless Fall" und "Best Friend"
- eigentlich alle Stücke fesseln das Publikum vom ersten bis zum
letzten Ton. Bei "Shelter" hört man einen kleinen Anklang
an das Stück "Tom's Diner" von Suzanne Vega und bei dem
"Nach-Hause-Stück" "Diggi" geht es nochmal zur
Sache.
"Da
könte man ewig zuhören", meinte Werner Herr am Ende des
Konzertes versonnen und entließ Christina Lux nur ungern.
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HNA 26.09.2005
- Konzert
Schlachthof Kassel 24.+ 25.9.05
Eine
Stimme wie Samt und Seide
Von Bastian Ludwig
Kassel. Acoustic Soul hat einen Namen: Christina Lux. An zwei
Abenden füllte die Kasseler Sängerin bei ihrem Heimspiel am
Wochenende das Kulturzentrum Schlachthof. Ohne Mühen zog sie mit
viel Samt und Soul auf den Lippen die Zuschauer in ihren Bann. Begleitet
wurden ihr Gesang und Gitarrenspiel vom exzellenten Bassisten Marius
Goldhammer und dem nicht minder virtuosen Percussionisten Tomy Baldu.
Lux, die als Solokünstlerin bereits vier Live- und Studioalben
veröffentlicht hat, stellte ihr Ende Oktober erscheinendes Studioalbum
"Coming Home At Last" vor. Darunter "Healing waters",
in dem sie mit ihrer tiefen, voluminösen Stimme die heilende Kraft
der Tränen beschwört. Gehauchte Emotion, die ankam. Das Publikum
wiegte sich mit geschlossenen Augen.
Neben ihrem Talent für beseelte Musik, ist Lux aber auch von ihrer
funky-groovigen Seite überzeugend. Unbeschwert und impulsiv wirkten
Songs wie "Free".
Die Frau, die sich als Souldiva zu gebärden versteht, erinnert
an einige der Grande Dames der Jazz- und Soulmusik wie Paula Cole oder
Norah Jones.
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Iserlohner
Kreiszeitung vom 22.02.2005 - Konzert JuZ Iserlohn
Ein
Auftritt voll spontaner Emotionalität
Iserlohn. (ch) "Hallo, ich freue mich, dass ihr da
seid. Also machen wir es uns gemütlich", begann Christina
Lux ihren Auftritt im mit Kerzen stimmungsvoll beleuchteten
JuZ Karnacksweg am Samstagabend. Bereits kurz darauf sollten
die Zuschauer tatsächlich die Welt um sich herum für
rund zwei Stunden vollkommen vergessen.
Mit
Elementen aus Soul, Acoustic und Jazz begeisterte die aus Karlsruhe
stammende Künstlerin die zahlreichen Zuschauer restlos.
In einer ungezwungenen, natürlichen Weise sprach Christina
Lux aus, was sie bewegte und zweifellos auch einen
Großteil der Zuhörer. Mal kaum hörbar leise und sensibel,
mal mit kräftiger, starker Stimme.
Dabei
lässt Christina Lux ihrer Spontanität auf der
Bühne grundsätzlich freien Lauf, denn wie sie selbst
zum Ausdruck bringt, soll ihre Musik den Zuschauer
nicht nur als Musik im Sinne von "Klang nach Noten",
sondern als Ausdruck von Emotion bewegen. Besonders
Lieder wie "We'll fly" zeigten dem Publikum nicht
nur über den Text ein Gefühl auf, sondern durch ein
gelungenes Zusammenspiel von Licht, Ambiente und Klang
eine ganze Bandbreite des Empfindens.
Für
Christina selbst ist ihre Musik ein Element, welches
ihr ganzes Leben umfasst, ähnlich einer Therapie,
wie dem Niederschreiben dessen, was sie bewegt in
ein Tagebuch. Unabhängig davon ob diese Ereignisse
freudig, traurig, aus der Politik oder ihrem Privatleben
entstanden sind. Daher verzichtet sie auf eine akribische
Vorbereitung ihrer Auftritte, denn diese würden ihr
das eigentlich faszinierende Element, die Spontanität
der Gefühle, nehmen. "Auch wenn dann mal etwas auf
der Bühne anders läuft, als ich es mir im vorausgegangenen
Moment vorgestellt hatte. Dabei halte ich mich an
das Sprichwort: Wenn Du einen Fehler machst, mach
ihn einfach zweimal. Ein durchgeplanter Auftritt nach
Drehbuch würde einfach nicht zur Aussage meiner Musik
passen", so Christina Lux, die bereits seit über 20
Jahren die Musik liebt und lebt.
Begonnen hatte die Karriere der sympathischen Musikerin,
welche bereits mit "Status Quo", "Die Happy" und
"Fury in the Slaughterhouse" auf der Bühne stand, in jungen
Jahren
mit der alten Gitarre ihres Vaters.
Für
März dieses Jahres ist übrigens eine Tour durch
die Schweiz und die Fertigstellung ihres ersten Studioalbums
im Herbst geplant.
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Neue
Westfälische vom 12.2.05 - Konzert Kulturforum Warburg
Die Frau, die den Groove gepachtet
hat
Christina Lux gibt herausragendes Konzert
im Kufo
Warburg.
Die Haare sind kürzer geworden seit ihrem letzten Kufo-Auftritt
vor drei Jahren. Gewachsen aber ist die Fülle ihrer Songs.
Zwei weitere Alben hat die Kasseler Gitarristin, Sängerin und Komponistin
Christina Lux (39) seither veröffentlicht, und am Sonntagabend
präsentierte sie im gut besuchten Kufo-Keller weitere ganz neue
Songs.
Christina
Lux schreibt Lieder, temperamentvoll, sensibel, frech und kraftvoll
- und vor allem sehr, sehr groovig. Ganz allein stand sie auf der Bühne,
griff mal zur Jazz- mal zur Akustikgitarre und immer hatte man das Gefühl,
da ist irgendwo im off eine Band verborgen. Doch da war nichts. Christina
Lux hat den Groove gepachtet, in ihrer Stimme und in ihrem Gitarrenspiel.
"Wenn
ich einen Song schreibe, ist am Anfang immer das Wort, aber entscheidend
ist, das der Song groovt, darauf kommt es mir an", erzählt
Christina Lux
Mit 18 Jahren, als die Eltern ihr nichts mehr vorschreiben konnten,
hat sie sich von der Schule abgemeldet - um Musik zu machen. An dieser
Einstellung hat sich bis heute nichts geändert. "Wie auch,
ich hab' ja nichts"Ordentliches" gelernt."
Nicht mal das, was sie tut, hat sie ordentlich gelernt. "Ich habe
mir mein Gitarrenspiel selbst beigebracht", sagt Christina Lux.
Sie
fegt über die Saiten wie ein alter Jazzprofi und ihr warmer Soulgesang
erinnert von der Stimmlage an Suzanne Vega und von der Intonation an
Max Mutzke. Alles zusammen ergibt den eigenständigen Christina-Lux-Sound.
"Ich weiß, dass ich mit meiner Musik nicht den breiten Geschmack
treffe, aber es ist meine Musik."
Aber wer Christina Lux einmal gehört hat, kriegt sie so schnell
nicht mehr aus dem Kopf. So erging es wohl auch der Jule Neigel Band,
die Christina Lux vom Fleck weg 1989 in ihren Chor holte.
Bis 2000 hatte Christina zahlreiche Gesangs-Engagements in den verschiedensten
Formationen. Bis sie schließlich sagte, ich kann doch mehr.
Vor
allem Gitarre spielen. Sie entwickelte ihren eigenen Sound, der sich
durch sein groovendes Zusammenwirken von Melodie und Gitarrenbegelitung
auszeichnet. Christina Lux arbeitet derzeit an ihrem fünften Album
das voraussichtlich im herbst erscheinen wird.
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