ZUrueck 200120001999interview 
Pressestimmen Live CD

Pressezitate

Jazzthing Sep/Okt 03
"...die magische Kraft dieser Konzert-Performance..."

Soundcheck August 2003
"...Sie peitschte ihre Lieder mitreißend an und erinnert weniger an die zart besaitete Folk-Songwriterin als an Soul Divas wie India Arie oder Joan Armatrading..."

FEEDBACK August 2003
"...Der Zuhörer wird mitgerissen vom funky Sound ("Tumbler", die wilde Lux), nachdenklich gestimmt ("Man Without A Face", ein Stück um Kindersex) oder einfach mit auf Seelenreise genommen. ("Diggi"). Eine Stunde später erwacht er wie aus einem Traum, fühlt sich innerlich aufgewühlt und ist sich sicher, nicht allein zu sein..."

Westfälischer Anzeiger vom 1.6.03
"...Hören, Sehen und Fühlen lohnen sich..."

Folker Sept.2003
"...Tief geerdet im Jazz und seinen leichteren Varianten, dem Soul, dem Rhythm'n'Blues und dem Funk..."

Wetzlarer neue Zeitung vom 19.6.03
"...Sie hat ihren eigenen Soul und Folk oszillierenden Stil entwickelt. Eindrucksvoll ist darüber hinaus ihr virtuos improvisierter Scat-Gesang..."

Gitarre & Bass September 03
"...Eine sehr gute Gitarristin, Songschreiberin, Sängerin und eine Musikerin mit einem Ausdruckspotential, das selten anzutreffen ist..."

Musiker Magazin 4/2003
"...Stimme und Gitarre aus einem Guss..."

Inmusic Juli 2003
"ein Konzert, das an Atmosphäre kaum zu übertreffen ist..."

Wildwechsel Juli 2003
"Hervorragende Songs, eine Spitzenstimme und sparsam-punktgenaue Arrangements!"

Xcentric Kassel
"ein Ohrenschmaus nicht nur für Fans"

Fritz Kassel Juno 2003
"Der englischsprachige, samtweiche Gesang kommt aus den tiefen Seelenzonen der Kasseler Sängerin und legt sich wie Balsam auf das Gemüt des Zuhörers..."

Coolibri Bochum Juli 2003
"...eine der beeindruckendsten weiblichen Stimmen Nordrhein-Westfalens..."

Cab Nightflight Aug/Sep 2003
"...Und wirklich kann der glasklare Acoustic Soul von Christina Lux und ihren Mitstreitern schon als einzigartig bezeichnet werden..."

Tageszeitung Rheinpfalz 2.8.03
"...Ella Fitzgerald hätte es nicht besser gekonnt..."

German Rock News September 03
"...Fazit: Absolut hörenswert..."

www.musix.de August 2003
"...Einer der wenigen Lichtblicke hierzulande..."

www.melodic.net August 2003 Schweden
"…I'm in love with the beautiful "Cut's Like A Knife" with great lyrics and a naked arrangement, and there are plenty more in the same calibre…"

Mein Journal Juni 2003
"...Christina Lux mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, die dunkel und sanft direkt ins Herz geht..."

Kölner Illustrierte Juli 2003
"...schöne Mischung aus Folk, Pop und Jazz stets Musik auf höchstem Niveau..."

www.gaesteliste.de August 2003
"...wesentlich ausbalancierter kann man einen Konzertabend in diesem Genre kaum gestalten..."

www.discover.de
"...Die Tatsache, dass das ehemalige Mitglied der A-Capella-Gruppe Vocaleros zudem eine Vielzahl persönlicher Geschichten über Liebe, Lust und Leid aus dem Ärmel schüttelt, macht dieses Album zu einem Hörerlebnis der besonderen und hierzulande sehr seltenen Art..."

www.schallplattenmann.de Juni 03
"...Wohltuend wie ein Glas guter Rotwein am späten Abend..."

Keyboards Ausgabe 07 electrodrom
"...ein sich scheinbar anstrengungslos von der Bühne ins Auditorium transportierendes, nachgerade physisch spürbares Selbstbewusstsein, das Frau Lux erlaubt, die Songstrukturen ihres mit viel Jazzfeel angereicherten "Acoustic Soul & Funky Folk" (LUX) immer wieder improvisatorisch aufzubrechen..."

www.melodiva.de Juli 03
"...Eine schöne, abwechslungsreiche Auswahl von zarten, samtweichen Balladen bis hin zu groovigen Soundfeuerwerken..."

Rotenburger Rundschau 5.10.03
Mehr Lux, bitte!
Irgendwie magisch: Christina Lux begeistert im Meyerhof

Scheeßel - Christina Lux bewegt sich zwischen den Sparten. Ihre Stimme ist mit Soul gefärbt. Die Vielzahl der Klangfarben, die die Sängerin zu erzeugen weiß, suchen ihresgleichen. Dazu spielt die Frau virtuos wie souverän Elektrische und Akustische Gitarre. Immer wieder entsteht der Eindruck, mitten in einer spontanen Session zu sitzen.

Schon der Auftakt ist erstaunlich: Kaum hat die Lux die Tür hinter sich zugeworfen und die Diele des Meyerhofes für ihren Auftritt betreten, gilt die Aufmerksamkeit des Publikums der Musikerin aus Kassel. Im Raum ist im Handumdrehen Funkstille. Keine Ahnung wie die Lux das geschafft hat, schon bevor es losgeht. Einmal fordert sie humorig dazu auf, "bedenkenlos zu schnippen oder sonst ein Geräusch zu machen. Also, falls euch danach sein sollte."

Die Stille ist der Musikerin wohl selbst ein wenig unheimlich. Lux spielt bis auf eine Ausnahme durchweg eigene Songs. Das ihr Perkussionmusiker Nippy Noya dabei nicht mit auf der Bühne sitzt, sondern sie solo erschienen ist, macht die Lux wett in dem sie ihren Gitarren Perkussive Effekte entlockt. Die Klangfülle ist groß. Lux singt von der Liebe, vom Partner, der im Lauf der Zeit wandelt. Sie bringt Geschichten von Menschen zu Gehör, die in ihrer ersten Begegnung Schubladen füreinander finden, die dann zu eng werden.
Lux bewegt sich in der Tradition von Singer, -Songwritern, deren Individualität nicht mitschwimmen kann im Mainstream des Pop-Musikgeschäfts, aber über besondere Intensität verfügt. Die Musikerin passt dabei, wie die Charaktere in ihren Songs, selbst in keine Schublade. Lux hat ihre eigene Linie gefunden - irgendwo zwischen Soul, Folk, Rock, Funk und Jazz.

Dabei lotet Lux in ihrem Gitarrenspiel scheinbar grenzenlose Möglichkeiten aus. Die feine Akustik im Meyerhof bietet dabei Raum, das Facettenreichtum von Gitarrenspiel und Gesang genießen zu können. Die stimmige Beleuchtung des Auftritts trägt darüber hinaus zur großen atmosphärischen Dichte der Darbietung und am Ende zu einem herausragenden Konzert bei.

Einen eingängigen Ohrwurm nimmt das Publikum dabei nicht nach Hause, sondern vielmehr einen bemerkenswerten Eindruck von Lux` vielseitigem und anspruchsvollen Gesamtwerk. Götz Dudeck vom Veranstalter Publikumscheeßel hat's vor dem Beginn des Auftritts schon verraten: "Christina Lux ist eine bemerkenswerte Künstlerin." Mitten in seiner Ansprache gehen dann plötzlich die Lichter aus. "Mehr Lux, bitte", hat Dudeck daraufhin in Richtung Beleuchter gerufen. Diesem Ruf möchte man sich nach dem Konzert anschließen.

Rheinpfalz 3.10.03

Bärenbrunner Hof erstrahlt in
voller Lux-Stärke

Sängerin und Gitarristin Christina Lux beeindruckt mit ihrem Gesang von zärtlich flüsterndem Hauchen bis zur kraftvollen Röhre

Der Begriff Lux steht für die Einheit der Beleuchtungsstärke. Christina Lux, Sängerin, Songschreberin und Gitarristin, scheint dies, ihrem Namen entsprechend, programmgebend zu nutzen. Davon konnte sich am Freitagabend ein begeistertes Publikum im bestens besuchten Bärenbrunnerhof überzeugen.

Was ist dies für eine besondere Energie, die beim Hören einer Stimme in Verbindung mit einer selbstgespielten Gitarre so direkt in den Bauch und unter die Haut fließt? Zu erleben war eine Künstlerin, die ihren Stil selbst als "acoustic soul & funky folk" bezeichnet. Die stimmlich ein Spektrum von zärtlich flüsterndem Hauchen bis zur kraftvollen Röhre spielend abdeckt. Christina Lux präsentiert sich charismatisch agierend und immer im Kontakt mit ihrem Publikum. Links von ihr steht eine Halbresonanzgitarre (die etwas bauchige, elektrische für die jazzigen Töne), rechts die Dreadnought (die Stahlsaitengitarre für die folkigeren Nummern). Dazwischen "die Lux" am Mikrofon. gegenüber ein Auditorium, das fast gebannt auf das hört, was die Dame zu erzählen hat. Dabei sucht Lux immer wieder die Blicke einzelner, und stellt so sicher, dass sich auch jede(r) angesprochen fühlt.

Mit swingendem, groovigem, percussivem Spiel kommt sie uns daher, schnörkellos und pur, eindrucksvoll gelungen bei Bill Withers' "Use me" oder auch bei "Dr. Lux". Ihre Songs haben durchweg eine gut geplante, dramaturgische Struktur, geben so die textlichen Inhalte auch musikalisch wieder.
Ein Beispiel: "Wie viele Dinge macht ihr aus ganzem Herzen?" so ihre ans Publikum gerichtete Frage. Und dann singt sie von den kleinen Unaufrichtigkeiten, den Lügen, die sich viele Menschen tagtäglich selbst antun und packt dieses Thema in eine wunderschöne Ballade, "Liar", die sie mit lichten, offenen Akkorden unterlegt - so erzeugt man kollektive Gänsehaut.

Denn: Christina Lux erscheint glaubwürdig, ohne klischeehaftes Betroffenheitsgehabe, bescheiden wirkend und erfrischend unprätentiös. Hier stimmt der Gesamteindruck. Dazu gesellt sich eine beeindruckende stimmliche Qualität. Eine Einordnung fällt zunächst schwer. Irgendwo zwischen Patti Andress (Tuck & Patti) und - besonders in tieferen Lagen - Melissa Etheridge können Ähnlichkeiten geortet werden.

Im ersten Set noch klopfte Lux ihr Publikum ab, suchte die wippenden Füße und mitschnippenden Finger. Spätestens zu Beginn des zweiten Durchgangs ist das Eis gebrochen. In der Pause berichtet die Musikerin über die regionalen Unterschiede in der Begeisterungsfähigkeit der Zuhörer. Letzten Endes sei es aber immer ein Kampf , die Leute "dort zu kriegen, wo sie stehen". Spiel, Satz und Sieg für Lux.

Dabei behilflich ist sicher auch ihre äußere Erscheinung: Zierlich, aber voller Energie, "hübsch und blond", selbstbewusst und selbstdarstellerisch professionell-diese Eindrücke prägen die Optik.
Die Eindringlichkeit der Performance wird natürlich noch unterstützt durch die spartanisch wirkende Ausstattung. Eine Mini-Anlage, die in jeden Kofferraum passt, allerdings einen glasklaren Sound in angenehmster Lautstärke produziert. Die vorhandenen Niedervoltlampen zur Ausleuchtung der "Spielecke" werden in der Pause noch schnell von der Musikerin manuell auf die Hälfte reduziert. Reduziert auf das Maximum des Benötigten. Man spürt dass Atmosphäre Christina Lux wichtig ist.

Auch bei der Moderation der einzelnen Titel. Da wird nichts reißerisch angekündigt, da wird fast geflüstert, erzählt, gelächelt, geblinzelt - sympathisch! Letztlich ein rundum beeindruckendes Konzert einer Ausnahmemusikerin, die sich ihren Platz in der vorderen Liga der weniger bekannten, aber nichtsdestotrotz hochqualifizierten deutschen MusikerInnen erspielt hat. Die Zuschauer dankten ihr mit anhaltendem Applaus, die Lux revanchierte sich mit zwei Zugaben. Bleibt ein Wiedersehen auf dem Bärenbrunnerhof zu wünschen, vielleicht mit ihrer kleinen und feinen Begleitband? Schön wär's!
Michael Zobeley

 

Online Kritik vom Schallplattenmann Juni 03
Christina Lux "Live"
(Lebendiger Soulfolk, BSC)
Es ist immer schön, wenn Toningenieure die eigene Vorstellung vom guten Klang einer Live-Platte teilen. Schon allein deswegen lässt mich "Live" jubeln. Der warme, präsente Gitarrenton steht genauso im Vordergrund wie Christina Lux' angenehm volle Stimme und wird kongenial abgerundet von Percussion und Bass. Dabei wurde die Liveatmosphäre erhalten. Kurzum -- alles so, wie's sein soll.
Christina Lux hat ein Konzert im Kölner Stadtgarten mitgeschnitten, bei dem sie von Marius Goldhammer am Bass und Percussions-Urgestein Nippy Noya unterstützt wird. Die Qualität der Besetzung und eine wirklich spürbare Spielfreude werten die elf Tracks noch einmal zusätzlich auf. Besonders bei "Love Label" lassen die drei ihrer Spiellust freien Lauf und gestalten damit den Titel um einiges mitreißender als auf der Studio-CD. Auch bekommt man live viel besser mit, wie fein und nahtlos Christina Lux ihre Einflüsse aus Folk, Jazz und Soul miteinander verwebt. Wohltuend wie ein Glas guter Rotwein am späten Abend.

www.schallplattenmann.de


Westfälischer Anzeiger vom 1.6.03

Kassel (mai). Da steht der Kritiker nun vor dem großen Schrank und sucht sie ganz vergeblich - die passende Schublade. Denn, Christina Lux passt in keine der gängigen hinein - und nicht nur weil sie attraktiv ist, gehört sie nicht in den Schrank, sondern auf die Bühne. Und weil Christina auch selbstbewusst ist, hat sie sich im Kölner Stadtgarten nicht nur einfach auf eine solche Bühne gestellt, sondern dort auch einen Mitschnitt für ihre ganz frische CD machen lassen.

Und, weil Christina sich nicht nur hören, sondern auch sehen lassen kann, gibt es eine feine Zugabe für alle Leute, die über einen Computer mit CD-Laufwerk verfügen - per Windows-Media- oder Quicktime-Player kann man ein Lied der Live-CD auch optisch miterleben, ein wenig von der Live-Atmospähre auch sehen und die Spielfreude von Christina und ihren Mitstreitern miterleben. Und diese Mitstreiter sind bestimmt nicht unschuldig daran, dass "Live im Stadtgarten Köln" eine absolut hörenswerte CD geworden ist. Nippy Noya, Percussionist von Weltruf, wird eben diesem gerecht und Marius Goldhammer beweist vorzüglich, dass ein Bass mehr sein kann, als ein Hintergrund-Element.

Dann hat Christina Lux auch noch das Glück, eine sehr gute Gitarristin zur Hand zu haben - sich selbst. Das kommt ihrer einmal eingestandenen Faulheit auch sehr entgegen - als Sängerin, Texterin, Komponistin und Gitarristin in Personalunion spart sie entsprechende Probenabstimmung. Und ihr Hang zur Improvisation - vielleicht auch ein Zeichen von Faulheit - macht sich auf der CD keinesfalls negativ bemerkbar - da alle drei Musiker virtuos sind, stärkt das eher den Livecharakter des Albums. So besteht selbst bei langen Stücken wie "Love Label", neun Minuten, und "Diggi", zehneinhalb Minuten, keine Chance auf Langeweile.

Was aber auch den Zuhörer aus seinen allerliebsten musikalischen Schubladen herausholt - mag er Rock'n'Roller oder Jazzer sein - ist diese ganz besondere Stimme. Mal dunkel, eindringlich und sinnlich, dann wieder leicht angeraut, metallisch und klar - besonders, wenn sie in den höchsten Tönen dem Scat-Gesang fröhnt. Auch hier hilft kein Schubladendenken, wenn Christina Folk funky singt oder Soul mit Blues vermischt, zwischendurch auch mal richtig rockig wird. Englische Texte, die unkitschig Liebe und Freiheit thematisieren runden das ab. Und wer des Englischen mächtig ist, wird sich hier und da zwischen Trauer und Freude, Angst und Hoffnung vielleicht ein wenig selbst erkennen.

Zusammen mit der Live-Atmosphäre der CD schafft auch das eine Nähe zur Künstlerin. Und wer auf dem PC dann die Datei "We'll Fly" anwählt, kann Christina Lux und ihre Mitstreiter fast mit allen Sinnen genießen: Hören, Sehen und Fühlen lohnen sich.
Und lohnenswert ist auch ein Blick unter www.christinalux.de, um der Musikerin begegnen zu können.


Wetzlarer neue Zeitung vom 19.6.03
Der CD Test von Klaus Andriessen

Sie passt in keine Schublade. Dafür macht es großen Spass ihr zuzuhören. Christina Lux aus Kassel liefert auf ihrer neuen CD eine Live aufnahme aus dem Stadtgarten Köln. Ein aufregendes Gemisch aus packendem Gesang, ebenso kurzen wie tiefsinnigen Texten und rhythmisch mitreißenden Stücken. Begleitet von Marius Goldhammer (Bass) und Nippy Noya (Percussion) spielt Christina Lux die Gitarre zu ihrem Gesang.

Das Ergebnis ist klanglich hervorragend mitgeschnitten und bringt die Live-Atmosphäre gut über die Lautsprecher. Hervorstechendes Merkmal ist Christinas Stimme, die leichtfüßig steppen, harmonisch grooven und jederzeit sinnlich begeistern kann. In einigen Passagen erinnert sie an Joan Baez, ist aber doch ganz anders. Sie hat ihren eigenen Soul und Folk oszillierenden Stil entwickelt. Eindrucksvoll ist darüber hinaus ihr virtuos improvisierter Scat-Gesang.
Der Cd fehlt leider die in einem Live Konzert übliche Zugabe: Nach 13 Originellen Liedern ist Schluss.

Note: Sehr gut.


Neue Westfälische 8.4.03 Konzert Alte Schmiede
Ein kleiner Luxus
Bielefeld. Zwei überdimensionale Sterne hängen von der hohen Decke und reflektieren das Licht der Scheinwerfer. Unter ihnen auf der weiten, fast leeren Bühne eine zierliche Person mit Gitarre. Der Saal der alten Schmiede hat sich gefüllt und die Aufmerksamkeit des Publikums gilt nun allein ihr: Christina Lux
Die Frau füllt den Raum mit ihrer souligen Stimme, Bühne und Saal verschwinden. Das Volumen ihres Gesangs schafft sofort die stilvolle Atmosphäre eines Jazzclubs. Christina Lux reizt die Grenzen ihrer Stimme konsequent aus und überrascht immer wieder mit ausdrucksvollen Improvisationen. Dass sie dabei eine hervorragende Gitarristin ist, fällt unter der Wirkung ihres Gesangs kaum jemandem auf. Gewandt fliegen ihre Finger über die Saiten.
Sie fordert ihrem Instrument die gleiche Leidenschaft ab, mit der sie ihre Songs intoniert. Soul, Blues, Funk und folkige Balladen bilden dabei ein vielfältiges Repertoire. Christina Lux rhythmischer Umgang mit der Gitarre ersetzt dabei eine ganze Band.
Aber nicht allein die Musik steht an diesem Abend im Vordergrund. Die Künstlerin auf der Bühne macht aus der Performance eine Einladung an jeden einzelnen näher zu kommen, und zu hören, was sie zu sagen hat. Ihre Songs sind Geschichten, die sie selbst erlebt hat, Ereignisse, die ihr wichtig sind und die sie ohne Zögern vor einem Publikum auspackt, das sehr wohl um die Authentizität der texte weiß und sich dadurch rühren lässt. Die Songwriterin erzählt Alltagsgeschichten aus Beziehungen, von verletzenden Begegnungen oder ihrer eigenen Hilflosigkeit vor Gewalt und Krieg. Dabei bedient sie sich bewusst bekannter Klischees der erwachseneren Popszene, demonstriert diese jedoch im selben Atemzug mit einem koketten Augenaufschlag. Christina Lux hat eine bewegte Biographie als Musikerin. Seit sie 13 war, sammelte sie Erfahrungen. Sie war Backgroundsängerin bei Jule Neigel, spielet Support für Fury in the Slaughterhouse und stand als Background für viele hochkarätige Künstler in Fernsehshows vor der Kamera. Als Mitglied der Gruppe VOCALEROS, einer multikulturellen A-Capella-Formation perfektionierte sie ihren Gesang. Seit 1998 brachte Christina Lux mehrere Tonträger heraus, von denen einer ihrer Titel bescheiden ausdrückt, was dieser Abend für ihr begeistertes Publikum bedeutet hat: Little Luxuries

Kieler Nachrichten 1.4.03
Voller Intimität und Tiefe
Christina Lux im Lutterbeker
"Wir sind alle cool", brummelt Christina Lux irgendwann in einer Pause ins Mikrophon. Sie lässt dazu ihre laut ihre Gedanken schweifen, muss schließlich selbst darüber lachen, reagiert auf Einwürfe aus dem Publikum. Dann startet sie "Diggi", einen Song über den möglichen Zugang zu längst verschüttet geglaubten Empfindungen. Ein Abend mit Christina Lux, das ist zuallererst auch ein Abend voller Intimität und Tiefe. Ohne jeden Umschweif nimmt die deutsche Sängerin und Songschreiberin das Publikum im Lutterbeker von Beginn an mit ihrer natürlichen, gänzlich allürenfreien Art für sich ein - und begeistert mit ihren abwechslungsreichen Arrangements aus den Bereichen Folk, Blues, Pop und Soul. Es ist aber durchaus nicht nur ihre Verbindlichkeit, mit der die musikalische Autodidaktin überzeugen kann. Bis ins Detail ausgefeilt und gänzlich verschmolzen mit dem gesungenen Wort ist ihr vielseitiges Gitarrenspiel. Lux wechselt mehrmals zwischen Akustik- und Halbakustik-Gitarre, teils zupft sie die Saiten nur oder streichelt mit der Hand darüber, dann wieder schlägt sie kraftvolle Akkorde, nutzt den Klangkörper zur Perkussion, erzeugt mit Breaks und Stopps gar funkige Grooves zum Mitwippen.
Über allem liegt diese Energie versprühende, dunkel-samtene Stimme mit der Lux sämtliche Möglichkeiten des Ausdrucks auslotet. Ob kaum hörbar flüsternd, summend, aufstöhnend, im Scatgesang oder energisch aufbrausend, die Intensität ihres elastischen Organs ist scheinbar grenzenlos und gibt den durchweg sehr persönlichen Texten über Selbstreflexion, menschliche Beziehungen und gesellschaftliche Probleme optimalen Ausdruck. "Sex ain't love and love ain't sex", so postuliert es die Lux noch in der Zugabe, subtil und doch dermaßen eindringlich, dass es wie eine neue Erkenntnis aufgenommen wird. Danach verlässt sie gutgelaunt die Bühne - und eine sichtbar angerührte Zuhörerschar den Saal.
Niko Wasmund

Wiesbadener Kurier vom 17.03.2003
Herzensfragen und andere Unsicherheiten
Konzert Walhalla Studio Theater: Christina Lux

Sanft und sehr weiblich, mit einer großen Blondhaarwelle im Gesicht und glitzerndem Schmuck kommt sie daher. Gleich nach den ersten Akkorden auf ihrer Gitarre lässt Christina Lux jedoch ihr Publikum spüren: Hier singt eine Frau mit mutiger Stimme - frei, individuell und stark -, die nicht nur Zartheit, sondern vor allem musikalische Kraft und Ausdrucksvielfalt vermittelt. Wie vielfältig ihr Repertoire und vor allem ihre musikalischen Qualitäten auf der elektrischen und der Western-Gitarre sind, bewies Christina Lux im gut besuchten Walhalla Studio Theater.

Als Jugendliche hatte sie sich die alte Gitarre des Vaters gegriffen und geübt, experimentiert, selbst Getextetes gesungen - und schon bald zu einem eigenen Stil gefunden. Einfühlsam, luminös und leidenschaftlich sind einige Attribute, die ihr Spiel beschreiben. "Wie viele Dinge tun Sie wirklich aus vollem Herzen? Eins, zehn ... Vielleicht gar keins?", fragt sie ins Publikum. Ihr Song "Liar" ("I don't wanna be liar") gibt ihre persönliche Antwort auf die Frage. Einer sensiblen Seele entspringend handeln ihre Texte von Herzensfragen wie den Unsicherheiten in der Liebe, Ängsten und Zweifeln, inneren Verletzungen und der Suche nach Freiheit und Unabhängigkeit.
Das klingt manchmal sehr gefühlig.
Doch mit ihrer mal verspielten, mal funkigen oder laut rockenden
Gitarrenbegleitung reißt die Sängerin ihre Zuhörer geschickt aus zuviel Sentiment heraus. So stimmt sie mit Worten eines Songs: "We rarely live freedom ... let's live independency" vom einen auf den anderen Moment eine unvermittelt heftige und fetzige Tonart an, die so gar nicht nach den sanften Eingangsworten über die (weibliche) Problematik, sich ohne den Partner unvollständig zu fühlen, erwartet wird.

Musikalisch sind die luxschen Interpretationen ein Genuss für die Sinne:Herzerfrischend starke Riffs auf der akustischen Gitarre gezupft - so gestaltet die Sängerin den Soul, dem ein Touch von Folk und Rock die besondere Energie gibt. Gleichzeitig singt sie leicht und seiden über das Herz, die Liebe und Verletzlichkeit. In der Tradition amerikanischer Folk-Sängerinnen modelliert sie die Songs mit ihrer variationsreichen Stimme, improvisiert mal jazzig, mal rockig und lässt ihrer Spiellust freien Lauf.

Im dahingehauchten Englisch klingt es authentisch. So authentisch, dass man es fast etwas bedauert, dass diese beeindruckende Frau nicht auch die Schönheit der deutschen Sprache für ihre eindringlichen Lieder nutzt. Mit ihrer Aura und dem Gefühlsreichtum ihrer Stimme könnte Christina Lux sicherlich auch einem "Geh aus mein Herz ..." oder einem "Abend wird es wieder ..." das gewisse Etwas einhauchen. Inka Wang

Konzert Stellwerk Schelklingen vom 8.2.2003
Schwäbische Zeitung, Ulm
, 11.2.2003
Christina Lux ist seit 20 Jahren im Geschäft, arbeitete mit echten Größen wie Jon Lord oder Nippy Noya zusammen, nicht mit Super-Machos, die den Kastraten-Pop erfunden haben.
Am Samstag trat Christina Lux im proppenvollen Stellwerk Schelklingen auf. Stimme haben -und was für eine außergewöhnliche Stimme- darum geht es bei dir. Man braucht viel Talent, viel Eigenanspruch und viel Übung und Erfahrung um so akzentuierungsreich und lebendig singen zu können und das über mehrere Oktaven.
Sie hat aber nicht nur eine Stimme, die in ihren Bann zieht, das Gleiche gilt für ihre Präsenz und ihre Texte: "Ich wurde noch mal geboren: als Frau" oder "Sex ist keine Liebe-Liebe ist kein Sex". Christina Lux hat Lebens -und Liebeserfahrung, davon erzählt sie in ihrer Musik. Abgesehen von ihrem eindrucksvollen Äußeren ist sie Musikerin durch und durch: intelligent, kritisch und mit gekonntem Gitarrenspiel ausgerüstet.

Konzert Glems vom 1.2.2003 Metzinger Volksblatt
Wer liebt, kann fliegen
Schafgarbentee und Räucherstäbchenalarm: Doch die Folk Freunde kamen auch ohne diese Stimmungsmacher auf ihre Kosten - mit der funkigen Christina Lux.
Traumtänzereien sind ja eigentlich out. Aber vielleicht sind ja in solch schwierigen Zeiten basale Emotionen wieder gefragt. Songwriterin Christina Lux jedenfalls scheut sich keineswegs mit ihrer Folkgitarre gleich eine ganze Kiste an persönlichen und sozialen Utopien aufzumachen: Sie singt von Unabhängigkeit und von der Kunst zu fliegen. Dann nämlich, wenn man von ganzem Herzen liebt. Dann ist alles möglich."
Christina Lux lässt kein Klischee und keine Phrase aus: Sie spricht davon, dass man andere Menschen nicht gleich in eine Schublade stecken soll. Dass man sich selbst als seinen besten Freund entdecken soll. Dass man Dinge mit ganzem Herzen tun soll. Sogar die eine oder andere Metapher wird bemüht: Das Problem von Bush zum Beispiel sei: "Er denkt er sei ein Baum". Aha. Naja.
Ihren Kritikern zum Trotz ruft sie, immerhin schon mit leicht ironischem Unterton, gleich mal das "Esoterikjahr 2003" aus. Nun, ganz so schlimm wird es nicht gleich kommen.
Trotzdem fühlt man sich mit Christina Lux auf Zeitreise geführt in die glorreichen Siebziger, als man die Gitarre in der Hand noch plakativst die Missstände der Zeit anprangern durfte. Auch musikalisch scheint sich seither nicht viel verändert zu haben, auch wenn die Sängerin die in Deutschland sowieso meist importierte Songwritertradition in einer eigenwilligen Vollkommenheit fortführt: Ganz alleine steht sie auf der Bühne und füllt doch den ganzen Raum mit samtweich-leidenschaftlicher Stimme und vollem Gitarrensound: gepickt, geschlagen, gezupft, gestreichelt. E- und vor allem Akustikgitarre werden in wundervoller Weise auf alle Soundvariationen hin abgeklopft. Wie gefordert, singt sie voll Inbrunst und aus ganzem Herzen. Man vermisst nichts. Musik zum Abschweifen, Musik, die das Bewusstsein sanft umspült, bis es sich auflöst. Falls man sich umspülen lässt. Dann aber entfalten die Songs ihren ganzen Zauber.
"Echte" Gefühle
Christina Lux, die früher bei der Jule Neigel Band und den Vocaleros, aber auch für Grace Jones und Nina Hagen gesungen hat, nun aber fast nur noch Solo tourt, kann enorm die Spannung halten, auch wenn es selten Experimente gibt. Intellektuelle, gar avantgardistische Musik ist nicht ihr Anspruch. Lux will "echte" Gefühle wecken, Illusionen hin oder her, auch die, die ein wenig unter der Oberfläche schlummern, wie sie singt. Die deshalb ein wenig braven, melancholische Songs sind immer mit einem prägnanten Rhythmus unterlegt - folky, bluesy, funky, jazzy. Hin und wieder funkt ein schräges Harmoniechen dazwischen, aber am Ende schmeicheln wieder butterweiche Balladen das Gehör des bei der wirklich beeindruckenden Sangeskunst super begeisterten Publikums.
Bei der Metapher zu Bush nicht ganz richtig zugehört: Erzählt habe ich folgende Geschichte: Auf die Frage an Bush, wenn er ein Baum wäre, welcher das denn sei antwortete er: No tree, I'm a bush. Aus dem Stern. Ansonsten ein Halleluja an die Esoterik. :-) das Lux


Waiblinger Kreiszeitung 21.1.2003

Konzert Jazzclub "Armer Konrad" Weinstadt

Streicheln und Schrubben der Saiten
Songschreiberin Christina Lux sozusagen im Aufwärmkonzert zum Auftritt bei den Gitarrentagen

Weinstadt. Selbst Christina Lux, die für Aufrichtigkeit und Eindringlichkeit gerühmte Songschreiberin aus Kassel, singt nicht immer die Wahrheit. "I'm simply not strong enough to face it on my own" heißt es einmal, sie sei schlicht nicht stark genug, um's
allein zu schaffen. Und das stimmt ebenso wenig wie ihre Selbsteinschätzung als "blond, blauäugig und naiv". Letzteres mag an einer Stelle im Konzert zutreffen, als sie zum Thema Krieg vorschlägt, Bush und Hussein sollten doch zum Duell antreten - eine Idee, die so neu ja nicht ist. Ansonsten bekommt das Publikum im gut besuchten Beutelsbacher Stiftskeller eine starke, selbstbewusste, auch smarte Frau zu Gesicht, gekleidet in Felljacke, Kuhfellmuster-Hose und Stiefel, deren Spitzen bei besonders fetzenden Stellen auch schon mal den Rhythmus mit tippen. Und das wirkt dann nun wirklich nicht zaghaft oder zögerlich, geschweige denn naiv. Und dann diese Gitarrenarbeit; Zwar
verzichtet die Lux, die in Musiker-Magazinen für einen Hersteller von Akustik-Gitarren wirbt, auf ein Plektrum und nutzt ausschließlich ihre Finger für einen, wie sie sagt, "Funky Folk" zwischen Blues, Jazz und Folk mit oft "schönem", sanftem Zupfen.
Was im Jazzclub zur Folge hat, dass vielen das Kinn auf die Handfläche sinkt, als Folge allgemeinen Sinnierens zu melodiösen, eingängigen Songs.
Christina Lux muss alles selber machen, und das kann zur Stärke werden. Doch dann wieder taucht Christina Lux tief ein in ihr Temperament, beispielsweise in einem wütenden Song zum Thema Kindesmissbrauch "Abuse". Die Autodidaktin schlägt die Akkorde dann in perkussiver Perfektion an, die zwischen Streicheln und Schrubben der Saiten jede nur denkbare Variante beherrscht, so etwa auch im einzigen Coversong ihres Programms:
Bill Withers "Use Me". Wir hörten den meist von Leuten, die eine professionelle Rhythmusgruppe hinter sich wussten. Christina Lux indes muss alles alleine machen, muss pumpen und grooven, singen und anschlagen, Melodie wie Rhythmus berücksichtigen. Auf diese Weise, nämlich ohne Band im Rücken, habe sie sich ihren Stil angewöhnen müssen, sagt sie. Dass sie aller Voraussicht nach an den nächsten Schorndorfer Gitarrentagen teil
nehmen wird, liegt indes nicht an ihrem Können als Gitarristin. Sie wird dort einen Gesangskurs geben. Denn womöglich hat ihr vor allem die angenehm dunkle, warm vibrierende Altstimme dazu verholfen, im Vorprogramm von Paul Young, Long John Baldry oder Status Quo auftreten und im Chor von Edo Zanki, Jule Neigel oder Jon Lord singen zu dürfen. Wenn die Wärme dieser Stimme wie in
Wellen durch den Raum wabert, verzeihen wir ihr auch den latenten Hang zur Esoterik, wie ihn eine moderne deutsche Frau anno 2003 offenbar zu zeigen hat. Und rein inhaltlich wirkt dann manches doch etwas naiv, gleichzeitig glücklicherweise aber auch humorvoll, etwa in "Tumbler", einem Song zur wichtigsten Frage heutzutage:
"Weitermachen oder umschulen?" Am Ende macht doch Christina Lux' rhythmisches Gespür ihren Auftritt zum Ausnahme-Konzert. Beispiel: "Diggi", eine Demonstration in "Funky Folk". Wir dürfen dazu "Geräusche machen", fordert uns die Lux auf, was auch prompt vom Publikum mit Spontan-Perkussion auf Schenkel, Gläser und Sonstigem befolgt wird. Da entsteht tatsächlich so etwas wie Kommunikation zwischen Künstler und Zuhörer.

Und der Rezensent darf endlich einmal mit seinem Kuli knipsen, ohne schief angesehen zu werden.
Michael Riediger

Konzert Luli Cafe Sulzbach
Sulzbach-Rosenberger Zeitung 7.11.2002
Eine Reise in die Seele
Ganz tief ins Innerste des Publikums drang Gitarristin und Sängerin Christina Lux am Donnerstag Abend im Filmcafé des Lu-Li Theaters. Sie verzauberte mit ihrer samtigen Stimme und ihren wundervollen Songs. Ihre musikalische Linie reicht von Soul, Folk-Rock über Jazz bis hin zum improvisierten Scat.

Doch so wirklich in eine Schublade stecken lässt sie weder von Kritikern noch von ihrem Publikum. Und das ist auch gar nicht notwendig. Sie spricht künstlerisch eine ganz eigene Sprache. Sie erzählt kleine intime Song-Kunstwerke, Lieder von Liebe, Freundschaft, Treue und der Notwendigkeit, den Weg zu sich selbst zu finden und sich nicht zu verraten.

In der besonderen Atmosphäre des Filmcafés baute sich eine spürbare Verbindung zwischen ihr und dem Publikum auf. Sie verstand es vom ersten Song an, ihr Publikum auf eine Reise in die tiefsten Tiefen der Seele mit zu nehmen.

Ihre Virtuosität auf der Gitarre tat dazu ein Übriges. Mit ungeheurer Fingerspitzenfertigkeit und einer atemberaubenden Schnelligkeit verdeutlichte sie ihr Ausnahmetalent und demonstriert auf faszinierende Art und Weise ihre ganz persönliche musikalische Technik. Ihr unverwechselbarer Stil, geprägt von ausgeklügelten Basslinien, druckvollen Chords und sanften offenen Melodien zeugte von ihrem Ausnahmetalent.

Mit ihrer intensiven und facettenreichen Stimme wusste sie von der Notwendigkeit zu erzählen, dass jeder Mensch sein eigener bester Freund sein sollte. Dabei muss er sich seiner eigenen Schwächen und bewusst sein und zu ihnen stehen. Ein "Seelenhausarchitekt", bei ihr ist es Antonio Gaudi ist dafür lebenswichtig.

Die Hessin Christina Lux nahm die Zuhörer mit in die Sprechstunde von "Dr.Lux" und definierte musikalisch perfekt ihren ganz eigenen Freiheitsbegriff: "Entscheidungen aus der Mitte des Herzens treffen". Und zumindest mitten ins Herz ihres Publikums traf sie an diesem Abend allemal. Der Auftritt dieser begnadeten Künstlerin war ein weiterer Höhepunkt der "Herbst-Kultour".