![]() |
||
|
|
||
| Pressestimmen Live CD | ||
|
Pressezitate Jazzthing
Sep/Okt 03 Soundcheck
August 2003 FEEDBACK
August 2003 Westfälischer
Anzeiger vom 1.6.03 Folker
Sept.2003 Wetzlarer
neue Zeitung vom 19.6.03 Gitarre
& Bass September 03 Musiker
Magazin 4/2003 Inmusic
Juli 2003 Wildwechsel
Juli 2003 Xcentric
Kassel Fritz
Kassel Juno 2003 Coolibri
Bochum Juli 2003 Cab
Nightflight Aug/Sep 2003 Tageszeitung
Rheinpfalz 2.8.03 German
Rock News September 03 www.musix.de
August 2003 www.melodic.net
August 2003 Schweden Mein
Journal Juni 2003 Kölner
Illustrierte Juli 2003 www.gaesteliste.de
August 2003 www.discover.de www.schallplattenmann.de
Juni 03 Keyboards
Ausgabe 07 electrodrom www.melodiva.de
Juli 03 Rotenburger
Rundschau 5.10.03 Scheeßel
- Christina Lux bewegt sich zwischen den Sparten. Ihre Stimme ist mit
Soul gefärbt. Die Vielzahl der Klangfarben, die die Sängerin
zu erzeugen weiß, suchen ihresgleichen. Dazu spielt die Frau virtuos
wie souverän Elektrische und Akustische Gitarre. Immer wieder entsteht
der Eindruck, mitten in einer spontanen Session zu sitzen. Schon der Auftakt ist erstaunlich: Kaum hat die Lux die Tür hinter sich zugeworfen und die Diele des Meyerhofes für ihren Auftritt betreten, gilt die Aufmerksamkeit des Publikums der Musikerin aus Kassel. Im Raum ist im Handumdrehen Funkstille. Keine Ahnung wie die Lux das geschafft hat, schon bevor es losgeht. Einmal fordert sie humorig dazu auf, "bedenkenlos zu schnippen oder sonst ein Geräusch zu machen. Also, falls euch danach sein sollte." Die Stille
ist der Musikerin wohl selbst ein wenig unheimlich. Lux spielt bis auf
eine Ausnahme durchweg eigene Songs. Das ihr Perkussionmusiker Nippy
Noya dabei nicht mit auf der Bühne sitzt, sondern sie solo erschienen
ist, macht die Lux wett in dem sie ihren Gitarren Perkussive Effekte
entlockt. Die Klangfülle ist groß. Lux singt von der Liebe,
vom Partner, der im Lauf der Zeit wandelt. Sie bringt Geschichten von
Menschen zu Gehör, die in ihrer ersten Begegnung Schubladen füreinander
finden, die dann zu eng werden. Dabei lotet Lux in ihrem Gitarrenspiel scheinbar grenzenlose Möglichkeiten aus. Die feine Akustik im Meyerhof bietet dabei Raum, das Facettenreichtum von Gitarrenspiel und Gesang genießen zu können. Die stimmige Beleuchtung des Auftritts trägt darüber hinaus zur großen atmosphärischen Dichte der Darbietung und am Ende zu einem herausragenden Konzert bei. Einen eingängigen
Ohrwurm nimmt das Publikum dabei nicht nach Hause, sondern vielmehr
einen bemerkenswerten Eindruck von Lux` vielseitigem und anspruchsvollen
Gesamtwerk. Götz Dudeck vom Veranstalter Publikumscheeßel
hat's vor dem Beginn des Auftritts schon verraten: "Christina Lux
ist eine bemerkenswerte Künstlerin." Mitten in seiner Ansprache
gehen dann plötzlich die Lichter aus. "Mehr Lux, bitte",
hat Dudeck daraufhin in Richtung Beleuchter gerufen. Diesem Ruf möchte
man sich nach dem Konzert anschließen. Rheinpfalz
3.10.03 Bärenbrunner
Hof erstrahlt in Der Begriff Lux steht für die Einheit der Beleuchtungsstärke. Christina Lux, Sängerin, Songschreberin und Gitarristin, scheint dies, ihrem Namen entsprechend, programmgebend zu nutzen. Davon konnte sich am Freitagabend ein begeistertes Publikum im bestens besuchten Bärenbrunnerhof überzeugen. Was
ist dies für eine besondere Energie, die beim Hören einer
Stimme in Verbindung mit einer selbstgespielten Gitarre so direkt in
den Bauch und unter die Haut fließt? Zu erleben war eine Künstlerin,
die ihren Stil selbst als "acoustic soul & funky folk"
bezeichnet. Die stimmlich ein Spektrum von zärtlich flüsterndem
Hauchen bis zur kraftvollen Röhre spielend abdeckt. Christina Lux
präsentiert sich charismatisch agierend und immer im Kontakt mit
ihrem Publikum. Links von ihr steht eine Halbresonanzgitarre (die etwas
bauchige, elektrische für die jazzigen Töne), rechts die Dreadnought
(die Stahlsaitengitarre für die folkigeren Nummern). Dazwischen
"die Lux" am Mikrofon. gegenüber ein Auditorium, das
fast gebannt auf das hört, was die Dame zu erzählen hat. Dabei
sucht Lux immer wieder die Blicke einzelner, und stellt so sicher, dass
sich auch jede(r) angesprochen fühlt. Mit
swingendem, groovigem, percussivem Spiel kommt sie uns daher, schnörkellos
und pur, eindrucksvoll gelungen bei Bill Withers' "Use me"
oder auch bei "Dr. Lux". Ihre Songs haben durchweg eine gut
geplante, dramaturgische Struktur, geben so die textlichen Inhalte auch
musikalisch wieder. Denn:
Christina Lux erscheint glaubwürdig, ohne klischeehaftes Betroffenheitsgehabe,
bescheiden wirkend und erfrischend unprätentiös. Hier stimmt
der Gesamteindruck. Dazu gesellt sich eine beeindruckende stimmliche
Qualität. Eine Einordnung fällt zunächst schwer. Irgendwo
zwischen Patti Andress (Tuck & Patti) und - besonders in tieferen
Lagen - Melissa Etheridge können Ähnlichkeiten geortet werden. Im
ersten Set noch klopfte Lux ihr Publikum ab, suchte die wippenden Füße
und mitschnippenden Finger. Spätestens zu Beginn des zweiten Durchgangs
ist das Eis gebrochen. In der Pause berichtet die Musikerin über
die regionalen Unterschiede in der Begeisterungsfähigkeit der Zuhörer.
Letzten Endes sei es aber immer ein Kampf , die Leute "dort zu
kriegen, wo sie stehen". Spiel, Satz und Sieg für Lux. Dabei
behilflich ist sicher auch ihre äußere Erscheinung: Zierlich,
aber voller Energie, "hübsch und blond", selbstbewusst
und selbstdarstellerisch professionell-diese Eindrücke prägen
die Optik. Auch
bei der Moderation der einzelnen Titel. Da wird nichts reißerisch
angekündigt, da wird fast geflüstert, erzählt, gelächelt,
geblinzelt - sympathisch! Letztlich ein rundum beeindruckendes Konzert
einer Ausnahmemusikerin, die sich ihren Platz in der vorderen Liga der
weniger bekannten, aber nichtsdestotrotz hochqualifizierten deutschen
MusikerInnen erspielt hat. Die Zuschauer dankten ihr mit anhaltendem
Applaus, die Lux revanchierte sich mit zwei Zugaben. Bleibt ein Wiedersehen
auf dem Bärenbrunnerhof zu wünschen, vielleicht mit ihrer
kleinen und feinen Begleitband? Schön wär's!
Online
Kritik vom Schallplattenmann Juni 03
Und, weil Christina sich nicht nur hören, sondern auch sehen lassen kann, gibt es eine feine Zugabe für alle Leute, die über einen Computer mit CD-Laufwerk verfügen - per Windows-Media- oder Quicktime-Player kann man ein Lied der Live-CD auch optisch miterleben, ein wenig von der Live-Atmospähre auch sehen und die Spielfreude von Christina und ihren Mitstreitern miterleben. Und diese Mitstreiter sind bestimmt nicht unschuldig daran, dass "Live im Stadtgarten Köln" eine absolut hörenswerte CD geworden ist. Nippy Noya, Percussionist von Weltruf, wird eben diesem gerecht und Marius Goldhammer beweist vorzüglich, dass ein Bass mehr sein kann, als ein Hintergrund-Element. Dann hat Christina Lux auch noch das Glück, eine sehr gute Gitarristin zur Hand zu haben - sich selbst. Das kommt ihrer einmal eingestandenen Faulheit auch sehr entgegen - als Sängerin, Texterin, Komponistin und Gitarristin in Personalunion spart sie entsprechende Probenabstimmung. Und ihr Hang zur Improvisation - vielleicht auch ein Zeichen von Faulheit - macht sich auf der CD keinesfalls negativ bemerkbar - da alle drei Musiker virtuos sind, stärkt das eher den Livecharakter des Albums. So besteht selbst bei langen Stücken wie "Love Label", neun Minuten, und "Diggi", zehneinhalb Minuten, keine Chance auf Langeweile. Was
aber auch den Zuhörer aus seinen allerliebsten musikalischen Schubladen
herausholt - mag er Rock'n'Roller oder Jazzer sein - ist diese ganz besondere
Stimme. Mal dunkel, eindringlich und sinnlich, dann wieder leicht angeraut,
metallisch und klar - besonders, wenn sie in den höchsten Tönen
dem Scat-Gesang fröhnt. Auch hier hilft kein Schubladendenken, wenn
Christina Folk funky singt oder Soul mit Blues vermischt, zwischendurch
auch mal richtig rockig wird. Englische Texte, die unkitschig Liebe und
Freiheit thematisieren runden das ab. Und wer des Englischen mächtig
ist, wird sich hier und da zwischen Trauer und Freude, Angst und Hoffnung
vielleicht ein wenig selbst erkennen. Zusammen
mit der Live-Atmosphäre der CD schafft auch das eine Nähe zur
Künstlerin. Und wer auf dem PC dann die Datei "We'll Fly"
anwählt, kann Christina Lux und ihre Mitstreiter fast mit allen Sinnen
genießen: Hören, Sehen und Fühlen lohnen sich.
Das
Ergebnis ist klanglich hervorragend mitgeschnitten und bringt die Live-Atmosphäre
gut über die Lautsprecher. Hervorstechendes Merkmal ist Christinas
Stimme, die leichtfüßig steppen, harmonisch grooven und jederzeit
sinnlich begeistern kann. In einigen Passagen erinnert sie an Joan Baez,
ist aber doch ganz anders. Sie hat ihren eigenen Soul und Folk oszillierenden
Stil entwickelt. Eindrucksvoll ist darüber hinaus ihr virtuos improvisierter
Scat-Gesang. |
||
|
Neue
Westfälische 8.4.03
Konzert Alte Schmiede Kieler
Nachrichten 1.4.03 Wiesbadener
Kurier vom 17.03.2003 Sanft und sehr weiblich, mit einer großen Blondhaarwelle im Gesicht und glitzerndem Schmuck kommt sie daher. Gleich nach den ersten Akkorden auf ihrer Gitarre lässt Christina Lux jedoch ihr Publikum spüren: Hier singt eine Frau mit mutiger Stimme - frei, individuell und stark -, die nicht nur Zartheit, sondern vor allem musikalische Kraft und Ausdrucksvielfalt vermittelt. Wie vielfältig ihr Repertoire und vor allem ihre musikalischen Qualitäten auf der elektrischen und der Western-Gitarre sind, bewies Christina Lux im gut besuchten Walhalla Studio Theater. Als Jugendliche
hatte sie sich die alte Gitarre des Vaters gegriffen und geübt,
experimentiert, selbst Getextetes gesungen - und schon bald zu einem
eigenen Stil gefunden. Einfühlsam, luminös und leidenschaftlich
sind einige Attribute, die ihr Spiel beschreiben. "Wie viele Dinge
tun Sie wirklich aus vollem Herzen? Eins, zehn ... Vielleicht gar keins?",
fragt sie ins Publikum. Ihr Song "Liar" ("I don't wanna
be liar") gibt ihre persönliche Antwort auf die Frage. Einer
sensiblen Seele entspringend handeln ihre Texte von Herzensfragen wie
den Unsicherheiten in der Liebe, Ängsten und Zweifeln, inneren
Verletzungen und der Suche nach Freiheit und Unabhängigkeit. Musikalisch sind die luxschen Interpretationen ein Genuss für die Sinne:Herzerfrischend starke Riffs auf der akustischen Gitarre gezupft - so gestaltet die Sängerin den Soul, dem ein Touch von Folk und Rock die besondere Energie gibt. Gleichzeitig singt sie leicht und seiden über das Herz, die Liebe und Verletzlichkeit. In der Tradition amerikanischer Folk-Sängerinnen modelliert sie die Songs mit ihrer variationsreichen Stimme, improvisiert mal jazzig, mal rockig und lässt ihrer Spiellust freien Lauf. Im dahingehauchten Englisch klingt es authentisch. So authentisch, dass man es fast etwas bedauert, dass diese beeindruckende Frau nicht auch die Schönheit der deutschen Sprache für ihre eindringlichen Lieder nutzt. Mit ihrer Aura und dem Gefühlsreichtum ihrer Stimme könnte Christina Lux sicherlich auch einem "Geh aus mein Herz ..." oder einem "Abend wird es wieder ..." das gewisse Etwas einhauchen. Inka Wang
Konzert
Stellwerk Schelklingen vom 8.2.2003 Konzert
Glems vom 1.2.2003 Metzinger Volksblatt
Streicheln
und Schrubben der Saiten Weinstadt.
Selbst Christina Lux, die für Aufrichtigkeit und Eindringlichkeit
gerühmte Songschreiberin aus Kassel, singt nicht immer die Wahrheit.
"I'm simply not strong enough to face it on my own" heißt
es einmal, sie sei schlicht nicht stark genug, um's Und der
Rezensent darf endlich einmal mit seinem Kuli knipsen, ohne schief angesehen
zu werden. Konzert
Luli Cafe Sulzbach Ihre Virtuosität
auf der Gitarre tat dazu ein Übriges. Mit ungeheurer Fingerspitzenfertigkeit
und einer atemberaubenden Schnelligkeit verdeutlichte sie ihr Ausnahmetalent
und demonstriert auf faszinierende Art und Weise ihre ganz persönliche
musikalische Technik. Ihr unverwechselbarer Stil, geprägt von ausgeklügelten
Basslinien, druckvollen Chords und sanften offenen Melodien zeugte von
ihrem Ausnahmetalent. Mit ihrer
intensiven und facettenreichen Stimme wusste sie von der Notwendigkeit
zu erzählen, dass jeder Mensch sein eigener bester Freund sein
sollte. Dabei muss er sich seiner eigenen Schwächen und bewusst
sein und zu ihnen stehen. Ein "Seelenhausarchitekt", bei ihr
ist es Antonio Gaudi ist dafür lebenswichtig. |
||