Hildesheimer
Zeitung vom 20.12.2000
Liedermacherin alten Stils
Christina Lux stellt sich in der Mühle erstmals solo vor HILDESHEIM.
Christina
Lux hat in der Jule Neigel Band gesungen, mit Größen wie Jon Lord zusammen
gearbeitet und im Vorprogramm von Paul Young gespielt. Im letzten Jahr
startete sie ihre Solokarriere mit dem Debütalbum "Little Luxuries",
das sie nun in der Bischofsmühle vorstellte. Etwas später als geplant
begann ihr Konzert weil das Publium auf sich warten ließ. Als die Mühle
dann doch gut gefüllt war ging es endlich los. Funkigen Auftakt bildete
"Free", eine groovige Funknummer, angehaucht mit Elementen aus Jazz
und Pop. Entspannt begleitete sis sich dazu auf der Jazzgitarre. Auffallend
war die Lockerheit, mit der die Songwriterin ihr Instrument spielte.
Bereits nach der ersten Nummer war klar, dass man die Kölner Sängerin
stilistisch nur schwer einordnen kann. Ihr Gitarrenstil erinnerte sehr
an die Rock-Jazznummern der 70er Jahre. Ihre Balladen wiederum ließen
einen Hauch von Joan Baez erkennen, mit tiefgängigen Texten über Liebe,
Trauer und Gefühl. Oder sie wurde politisch: So sprach Lux ersnst über
Rechtsradikalismus oder Diskriminierung von Minderheiten und erinnerte
dabei, die Gitarre in der Hand, ein bisschen an Bob Dylan. Nach dem
Ende des ersten Sets verschwand die eigenwillige Musikerin nicht etwa
im Backstage-Bereich sondern signierte geduldig Cds und unterhielt sich
mit den Zuschauern. Auch im zweiten Set erlebte man eine energiegeladene
Powerfrau, die musikalisch ihren eigenen Weg geht. Titel wie "Talk to
me" oder "Best Friend" zeigen, welches Ziel Christina Lux mit ihrer
Musik verfolgt: Wie Liedermacher des alten Stils versucht die Sängerin
die Welt ein klein wenig zu verändern und Aufmerksamkeit zu erregen,
was ihr an diesem Abend auch gelang. le
Dithmarsche
Landeszeitung vom 15.12 2000
Zwischen Abwasch und Kindern
Meldorf Die "luxuriöse" Songschreiberin aus Köln, Christina
Lux, hat jetzt ihre Kostbarkeiten dem "Bornholdt"-Publikum vorgestellt.
Bei dem hervorragenden Konzert der vorzüglichen Sängerin -kombiniert
mit ihrem exzellent zu benennenden Gitarrenspiel- gab es nur das mangelnde
Publikum zu beklagen, das nicht der Stimme angemessen war, die es in
der Meldorfer Kulturkneipe zu hören gab. Zwei eigene Alben gingen bisher
auf ihr Konto. Auf "Little lxuries" entfaltet Christina lux ihr Solotalent
mit ihrer dunklen Stimme, die unter die Haut geht, wenn nicht sogar
die Seele berührt. Aus dem Alltag heraus enstehen die Songs "zwischen
Abwasch und Kindererziehung", wie sie selbst sagt. Auch souliges Liedgut,
mit dem sie Jahre zuvor beschäftigt war, kam zu Gehör und faszinierte
sowie ein auch ein Lied, das zur Weihnachstzeit die rechte liebevolle
"Message" hatte, das Mut machte, familäre Verstrickungen zu lösen und
den eigenen Weg zu gehen. Zurzeit ist die Sängerin mit Songs beschäftigt,
die den Rechtsradikalismus thematisieren. Insgesamt bringt die Künstlerin
aufrichtige Lieder, die Stellung beziehen und schon deshalb ins Schwarze
treffen.
Wermelskirchener
Generalanzeiger, 7.11.2000
Samtig,
sinnlich und sentimental
Christina
Lux begeisterte in der Katt mit ihren Liedern, die vom Leben und Lieben
erzählen Das „Szenario“ ist in warmes Kerzenlicht getaucht, die Tische
sind vollbesetzt, Gemurmel erfüllt den Raum. Als sie die Bühne betritt,
ist es mucksmäuschenstill. Die zierliche Blondine mit den großen, blauen
Kulleraugen braucht nicht viel, um die Menge zu verzaubern. Alles, was
Christina Lux durch ihre Songs beschreibt, ist sie, ist ihr Leben. Das
Leben einer Frau, die nicht an der Oberfläche bleibt, die in die Tiefe
geht. Eine Frau, die an persönlichen Erlebnissen wächst, die beobachtet
und ein Gespür für das hat, was wesentlich ist. Und sie ist authentisch.
Wenn sie singt, ist da nur diese Stimme, die trägt und umschließt, die
die Zeit vergessen läßt. Mal melancholisch, dann voller Kraft und Freude,
immer mitreißend und begeisternd. Die Symbiose von Spiel und Gesang
wirkt perfekt. Die Gitarre greift nahtlos in die perlende Stimme über,
fängt auf begleitet, unterstreicht, was die charismatische Musikerin
singt. Petra Dierks
Konzert
Northeim vom 22.9.2000
Geheimtipp: Viel Licht bei Christina Lux
Northeim
+ Mit am erfreulichsten an Northeims Kultur Szene sind ihre Überraschungen.
Wer kannte vor Freitag abend schon Christina Lux, eine Singer/Songwriterinnen
aus Köln, die zwar schon mit der Jule Neigel Band, mit Fury in the Slaughterhouse,
Edo Zanki, Nina Hagen, Status Quo und anderen Größen auf einer Bühne
stand, aber als Solistin erst seit ihrem Debüt CD "Little Luxuries"
aus dem November 1999 zum Geheimstipp als außergewöhnliche Erscheinung
auf dem bundesdeutschen Musikmarkt avancierte. Geheim wird Ihr Wahnsinnstalent
nicht mehr lange bleiben, wenn es mehr und mehr ins Licht des Publikums
rückt. Denn ihre ausdrucksstarke Stimme, ihr bemerkenswertes, wechselweise
akustisches und elektrisches Gitarrenspiel, ihre seelenvollen, englischsprachigen
Songs und überhaupt ihr charismatisches Auftreten dürften für Popularität
sorgen. Jedenfalls dann, wenn sich nichts an ihren Konzerten ändert
-an Konzerten wie jetzt im Jugend und Kulturzentrum "Alte Brauerei"
in der Stadt Northeim, wo sie auf Einladung der Initiative Kunst und
Kultur Northeim gastierte und den Saal verzauberte. Auch wenn Christina
Lux hin und wieder an eine frühe Joni Mitchell erinnert, kommt sie mit
einem eigenen Stil daher. Natürlich sind dann Anleihen aus Folk und
Rock, aus Country und Blues, manchmal etwas Soul, Jazz und Funk -aber
sie bleibt ihrer aparten Note treu, die sehr persönlich ist, schmalzfrei,
sinnlich und vor allem: ganz und gar unprätentiös ist. Das sie so gänzlich
ohne Marotten, ohne unnötig bunte Effekte, ohne Aufgesetztheit auskommt
und mit frappierender Entspanntheit und Ruhe in der äußeren Erscheinung
einfach ehrlich auftritt, machte auch Günther Pauler vom Northeim Tonstudio
Pauler-Acoustics hellhörig. Er fuhr am Freitag feine Technik auf und
speicherte das kurzweilige-genußvolle Konzert. Wenn alles klappt, wird
die nächste CD-Produktion der Kölner Künstlerin den Untertitel "live
in Northeim" tragen. Über zwei Stunden lang hat Pauler Material sammeln
und das Publikum die Stimme genießen können. Allein mit ihrer Gitarre
auf der Bühne erreichte Christina Lux die Herzen der Zuhörer. Entzückende
Balladen, charmant vorgetragen mit einer famosen Stimme: was will man
mehr?
Freitag
18. August Weinheim aktuell
Hexentreffen bei der Kirchweih
Während
sich zu ihren Füssen die Menschenmassen am ersten Kerwetag in die Weinheimer
Altstadt ergoß, trat Christina Lux auf der Open-Air Bühne im Burghof
auf...Aus ihrer CD "Little luxuries" raunte sie mit vollbluesiger Stimme
und gejazztem Gefühlsausbrüchen, als wäre sie eine weiße Tracy Chapman.
Ob sie sich nun nach "Dr.Lux" sehnt, oder ihren "Liar" in sanfte Balladen
packt, es ist ein Genuß, ihrer sinnlich dunklen Stimme und brillant
groovenden Arrangements zuzuhören.
Rhein-Neckar-Zeitung
Die Windeck ein Hexenkessel
Christina
Lux eröffnete den Reigen der Hexen. Und bewies eindrucksvoll, dass auch
in den heutigen Zeiten der Kommerzialisierung der Musikbranche, es noch
"wahre" Musiker gibt. Mit Gitarre und Stimmgewalt überzeugte sie mit
ihrem ganz eigenen Musikstil. Die von ihr "Funky-Folk" genannte Musikrichtung
lässt sich schwer beschreiben und muss live erlebt werden.
(Witzigerweise
wurde dann ein Foto mit mir abgedruckt und dem stand "Silke Hauck begeisterte...."
Am nächsten Tag gab es dann folgende Überschrift mit den richtigen Bildern
"Lux ist nicht Hauck")
Weinheimer
Nachrichten
Als
Opener betrat Christina Lux die Bühne. Die Sängerin und Gitarristin
verdiente sih schon etliche Sporen bei Jule Neigel e.t.c. Beim Auftritt
wurde jedoch schnell klar, dass sie sich auf Solopfaden pudelwohl fühlt
und sich von ihrer musikalischen Klasse her hinter niemandem zu verstecken
braucht. Ihre Songs lagen stilistisch irgendwo zwischen Blues, Folk,
Country und Funk, doch sollte diese Vielfalt dem Gesamteindruck keinen
Abbruch tun. Im Gegenteil: Sie konnte durch die große Eingängigkeit
in ihren kleinen Meisterwerken überzeugen und bewies, dass es für gute
Musik nicht mehr braucht als eine gute Stimme und virtuoses Gitarrenspiel.
Christina lux bot Abwechslung, entpuppte sich zum einen als Künstlerin
mit einer großen Portion unbändiger Power, präsentierte sich andererseits
leise und mit jeder Menge Gefühl. Besonders beeindruckend waren ihre
Gänsehautballaden, mit denen sie die Besucher in den Sonnenuntergang
begleitete. Ein Bild, wie es romantischer nicht hätte sein können. Christina
Lux war von daher in ihrer Rolle als Opener mehr als nur ein "Eisbrecher"....
CD
des Monats / Musiker 6/2000
Unplugged, groovy und mit gaaanz viel Feeling:
So läßt sich die Musik der Sängerin und (Akustik) Gitarristin
Christina Lux kurz umschreiben. Sie selbst nennt's schlicht "Funky Folk".
Dass es auch ohne abgefahrene Effekte und treibende Drums geht, beweist
die charismatische Musikerin, die als Backgroundsängerin schon mit vielen
großen Stars (Grace Jones, Gabrielle, Jule Neigel, Nina Hagen...) auf
Tour war auf ihrer neuen Solo CD. Gleich beim ersten Titel "Free" beginnt
der Körper mitzuwippen, kommt so etwas wie Urlaubslaune auf. Kein Lagerfeuergeschrammel
für Ballermann-Freaks, sondern anspruchsvolle und trotzdem mit einer
souveränen Leichtigkeit präsentierte Songs. Manchmal erinnert der Stil
etwas an Joni Mitchell, dann wieder an den frühen James Taylor. Aber
halt nur etwas. Denn das meiste ist Christina Lux, deren Energie die
Hörer einfach mitreißt. Musik, die unter die (Gänse)-haut geht. besonders
bei Balladen wie "Liar" und "She is me" (mit kleinem Streichorchester)
kommt die Soul/Jazz Vergangenheit der Kölner Sängerin voll zur Geltung.
Kurzum: diese CD ist absolut empfehlenswert! Wenn es überhaupt einen
Kritikpunkt gibt, dann nur diesen: Warum eigentlich haben wir noch nicht
mehr von dieser tollen, auch noch gut aussehenden deutschen Sängerin
gehört? Phono-manager, aufgewacht!
Kai Rake
Konzert
in Stendal vom 27.4.2000
Über
den Kampf zwischen Herz und Kopf
Von
Wolfgang Biermann
Stendal."Schön,
dass es Plätze wie diesen hier gibt, wo man Verona Feldbusch noch entgegenwirken
kann". Mit diesen Worten machte Christina Lux bei ihrem Konzert am Donnerstagabend
im Musikforum Katharinenkirche auf den Bildungsnotstand im deutschen
Fernsehen aufmerksam, in dem es von Feldbuschs und Zlatkos derzeit nur
so wimmelt. Schön, dass es an einem Platz wie der Katharine Künstler(innen)
gibt, die fernab von jeder TV-Szenerie noch Sinn für Poesie und Feingefühl
zeigen, sie in Worte und Musik fassen und zu Gehör bringen können. Eine,
die das vermag, ist Christina Lux. Sie verstand es, allein mit ihrer
Stimme und von der Gitarre begleitet das Publikum zu fesseln und es
mit balladenhaften Songs zu unterhalten. Ja mehr noch, es mit ihrer
eigenen Gefühlswelt vertraut zu machen und dabei viel von sich preiszugeben.
Und diese Offenheit fand Anklang, erweckte sie doch damit Assoziationen.
Texte und Kompositionen stammen durchweg von ihr. Liedermacherin, in
diese Schublade kann man, wenn man muß, Christina Lux einordnen. Teilweise
seien ihre Songs zwischen Staubsaugen, Kind erziehen und Abwasch entstanden,
wie sie lächelnd eingestand. In ihren Texten geht es immer wieder um
Liebe, Selbsterfahrung, Rückbesinnung und um den "Kampf zwischen Kopf
und Herz". Dabei sei die englische Sprache der beste Mittler, sagt sie
in der Pause der Volksstimme. Mit einem Amerikaner zusammen lebend sei
es für sie selbstverständlich englisch zu singen:"Es ist europäisch".
Dem
Publikum war die zierliche und sympathische blonde junge Frau sicher
vorab eine große Unbekannte, selbst wenn sie schon mit Edo Zanki, Jule
Neigel und anderen Größen auf einer Bühne stand, mit Jon Lord von Deep
Purple arbeitete und im Vorprogramm von Paul Young bei seiner Deutschlandtournee
auftrat. Auch bei Late-Night-Talker Harald Schmidt war Christina Lux
mehrfach zu Gast.
"Der
Mensch mit dem ich mein ganzes Leben verbringe, bin ich selbst, darum
auch die Auseinandersetzung," gab sie als Motivation für ihre eindringlichen
Texte an. Daraus resultiere auch ihre Angst als Mutter ihrer Tochter
zu versagen. Lux sang vom endgültigen Abschied und den Gefühlen "wenn
jemand aus dem Leben geht". Dabei aber keineswegs pessimistisch gestimmt.
Mal war ihre Stimme gospelhaft soulig, mal durchaus rockig.
Alles
in allem ein gelungenes und hörenswertes Konzert der leisen Töne, das
leider nur knapp 50 Besucher erlebten. Diese zeigten sich begeistert,
forderten und bekamen eine Zugabe. Im Anschluß gab es einen Stau bei
der Autogrammstunde.
Konzert
Stendal 27.4.2000
Emotionen pur beim Konzert von Christina Lux in Stendal
Zuschauer im Stendaler Musikforum Katharinenkirche
waren begeistert.
Stendal
(wob) Emotionen pur, gekleidet in poesievolle Texte, bekamen die Besucher
zu hören, die am Donnerstag zum Konzert von Christina Lux gekommen waren.
Die sympathische Liedermacherin begeisterte mit den Inhalten und der
Art, wie sie ihre Songs "rüberbrachte". In der Auseinandersetzung zwischen
Kopf und Herz sowie der Rückbesinnung sieht sie nach eigenen Angaben
die Motivation für ihre stimmungsvollen, balladenhaften eher leisen
Lieder, die es nicht leicht haben, in unserer so hektischen und lauten
Zeit, Eingang in die Gehörgänge zu finden.
11.April
2000,Konzert in Weilerswist, Kölner Stadtanzeiger 17.April 2000
Viele kleine "Kostbarkeiten"
Zwischen
Folk und Country: Christina Lux und ihre Gitarre
Weilerswist-
Es muß nicht immer nur "High-Tech" sein: Nur mit ihrer akustischen Gitarre
betrat Christina Lux die Bühne. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hatte zu
dem Konzert mit der Folk Lady, die in der Musikszene schon längst keine
Unbekannte mehr ist, eingeladen. Die Fachpresse lobte sie in den höchsten
Tönen: Christina Lux wurde als "Joan Baez 2000" und als "Lichtgestalt
der deutschen Vokalszene" gefeiert.
Auch
in Weilerswist überzeugte die Sängerin mit ihren "Little luxuries",
so der Name ihres Live Programms und ihrer jüngst erschienenen CD. "Kleine
Kostbarkeiten" waren die Folk Songs mit einem Hauch von Country in der
Tat. In bester Singer/Songwriter Tradition präsentierte Christina Lux
ihr Programm, das ausschließlich aus Eigenkompositionen bestand. Mit
bloßer Lagerfeuer Nostalgie hat die Künstlerin aber nichts am Hut: "Sweet
love", "Talk to me" oder "Let it flow" hatten richtig Groove. Was nicht
zuletzt am ungewöhnlichen und virtuosen Gitarrenspiel von Christina
Lux lag: Handwerkliches Können mischte sich mit eigenwilligen Schlenkern,
die ihren Songs ihren besonderen Charakter gaben. Vor allem aber durch
ihre Stimme konnte C.L. beeindrucken: Mal sanft und sentimental, mal
rau und kräftig intonierte sie ihre Lieder ohne je die persönliche Note
der Songs preiszugeben. Das Weilerswister Publikum wird es jedenfalls
nicht mehr wundern, wenn Christina Lux gelegentlich mit den ganz Großen
der Folk,-und Countrymusik verglichen wird. Patrick Reinartz
Lieder
mal rauchig, mal sanft und mal erotisch
Sängerin und Liedermacherin Christina Lux aus Köln
zum Konzert im Café "LebensART"
Greiz (OTZ/KS). Diese Stimme läßt aufhorchen.
Mal rauchig, mal sanft, mal erotisch, dann wieder kraftvoll. Kaum zu
glauben, dass eine zarte Person wie Christina Lux über ein Organ mit
solch breitem tonalen Spektrum verfügt. Wie dem auch sei – die in Köln
lebende Sängerin und Liedermacherin legte am vergangenem Mittwochabend
im Café "Lebensart" ein Konzert hin, dass überzeugte.Gut 90 Minuten
zog die junge Frau, die nicht nur mit einer Top Stimme gesegnet ist,
sondern auch noch gut aussieht, das Auditorium in ihren Bann: mit sensiblen,
melancholischen, balladesken Songs. Titel, die sie ausnahmslos selbst
verfaßt hat.Es sind die Geschichten des Lebens, die sie in ihren Liedern
erzählt. Von Liebe und Glück, von leid und Schmerz, von Momenten der
Trauer und denen, die dem siebten Himmel angerechnet werden. Wie die
Liedermacherin diese Themen musikalisch aufarbeitet beeindruckt. Es
fällt schwer, die Melodien einer Schublade zuzuordnen. Anleihen aus
Soul und Folk, ein bißchen Country aber auch Jazziges und einen Schuß
Rock tragen sie in sich. Dazu die groovende Stimme von Christina Lux,
mit der sie die Texte teils lasziv ins Mikro haucht, teils druckvoll
koloriert.So entstehen Lieder voller Intensität und Nähe – mit nahezu
durchgängigem geht-unter-die-Haut-Effekt. Passend zum Stil begleitet
sich Christina Lux selbst auf der Akustik Gitarre mit einer angenehmen
Mischung aus Rythmusspiel und Fingerpicking. Fazit des Abends: Dass
Musikgrößen wie Jule Neigel, Fury in the Slaughterhouse oder Ende vorigen
Jahres der britische Pop-Star Paul Young mit Christina Lux zusammenarbeiten,
verwundert angesichts ihres Talents nicht. Und solo, das war im "LebensART"
zu spüren, kann sie es so richtig zeigen.OTZ 25.3.2000
Schwerin 24.3.2000
Kunst vom Feinsten
Review nach Konzert Speicher
Auch die in Köln lebende Sängerin und Gitarristin Christina
lux hat sich durch amerikanische Vorbilder inspirieren lassen und schreibt
Ohrwurmballaden zwischen Country, Folk und Rock. Ihre Stimme hat Klasse
und besticht durch eine Bandbreite, die in unseren breiten selten zu
hören ist. Dunkel, melancholisch, mal kraftvoll, mal leise singt sich
Christina Lux durch eine englisch-sprachige Songsammlung, die persönliche
Erfahrung nicht ausspart und vielleicht gerade deshalb Teenager und
Altachtundsechziger gleichermaßen anspricht. Ihre eigene Gitarrenbegleitung
verblüfft und läßt aufhorchen. Der Titel des aktuellen Christina Lux
Albums heißt LITTLE LUXURIES. Ein Titel, der auch auf das Konzert zutreffen
dürfte.
...und
hier meine lieblingskritik, ich freue mich sehr über kommentare von
mitleidenden. mit breitem grinsen anm.d.Künstlerin
KULTURZENTRUM
SCHLACHTHOF
Montag 14.2.2000
Süße Optik, saure Liebe, steife Beine
Melancholie ist der bevorzugte Ausdrucksbereich
von Folk-und Countrysängerin Christina Lux. Bei ihrem Konzert im Schlachthof
bot sie ein wenig zu viel von dieser winterlichen Gefühlslage.
Kassel
, Dass man mit süßer Kätzchen Optik auch in Folk und Country machen
kann, wissen wir spätestens seit Shania Twain. Da wundert es nicht weiter,
dass Christina Lux, die das Kulturzentrum Schlachthof mühelos füllte,
ebenfalls mit Püppchenattributen spielt.
Geradlinig
Musikalisch arbeitet sich die gebürtige Bad Emstalerin
etwas handfester an bekannten Elementen populärer female voices ab.
Ihr Gitarrenspiel erinnert an die Indigo girls, die Spreizungen ihres
Gesangs stehen dem Popjodeln einer Dolores o’Riordan in nichts nach
und die teils funkigen, teil souligen West-Coast-Phrasierungen brauchen
sich vor der Geradlinigkeit der frühen Melissa Etheridge nicht zu verstecken.
Und schön ist das alles auch. So "schön" wie Christina
Lux es findet "hier bei Euch" zu sein. Und dieses Gefühl scheint ihr
gut zu tun. Denn während die Zwischentexte des ersten Sets noch unsicher
wirken, gerade so, als wisse sie nicht so recht was sie zu Ihren eigenen
Songs sagen solle, fühlt sie sich zunehmend zu Hause. Da stört es auch
nicht, dass ihr zwischendurch die Stimme am Gaumen hängen bleibt, sie
Strophen vertauscht und immer mal wieder aus Versehen die volle Saalbeleuchtung
angeschissen wird – es werde Lux. Die langjährige Backup-Vokalistin
von Grace Jones, Oleta Adams und Jule Neigel treibt und slappt ihre
Songs spielfreudig voran, um sie an anderen Stellen fließen und säuseln
zu lassen.
Bruchstellen
Dabei erzählt Christina Lux Geschichten von den Bruchstellen
des Zwischenmenschlichen und immer wieder von einer Liebe zwischen bitter
und süß, die manchmal zu schnell sauer wird. Sauer werden einem auch
irgendwann die Beine. Die melancholischen Lieder lassen das Publikum
zwar hervorragend in die Gefühlslandschaft eines Winters abtauen, der
schon so lange dauert und doch noch nicht richtig da war.
Doch ein bißchen mehr Frühling hätt’s schon sein dürfen.
Oder etwas mehr Dramaturgie. Selbst wenn Christina Lux, wie sie selbst
sagt, sich nicht wie Jennifer Lopez inszenieren will. Zum Ende eines
mehr als zweistündigen Konzertes mit einem zweiten Set von fast 80 Minuten
passiert es dann schon mal, dass man das letzte Lied bereits bei den
ersten Tönen des nächsten vergessen hat. Womit wir wieder bei Shania
Twain wären.
Matthias Muth
Rheinische Post 20.3.2000 Christina
Lux im Jazzkeller
Folk-
und Country-Songs im amerikanischen Stil
"Süße Optik, saure Liebe, steife Beine", so hat
ein Kritiker einmal einen Artikel über sie betitelt, und das auch noch
in ihrer Heimatstadt Kassel. Ganz freimütig erzählt sie diese Anekdote
im völlig überfüllten Jazzkeller – um sich dann ins nächste Lied zu
stürzen. Das heißt "Sweet Love" sagt sie noch vorher, also nichts von
saurer Liebe. Christina Lux ist eine, die zumindest in Ihren Ansagen
einen eigenen Kopf beweist, und auch mit ihren Stücken hat sie so einiges
zu bieten.
Samtweiche
Stimme
Gut aussehen tut sie übrigens tatsächlich, falls das
der Kasseler Kollege mit "süßer Optik" gemeint haben sollte, doch das
tun schließlich viele. So singen und Gitarre spielen wie die Lux, das
tun in Deutschland allerdings reichlich wenig Menschen. Sie steht da
ungeheuer sattelfest in einer Tradition, mit der man hier eigentlich
im Popgeschäft nichts werden kann. Country- und Folk-angehauchtes Singer-Songwriting,
wie man es aus Amerika kennt, das ist ein Terrain auf dem sich die Lux
wie selbstverständlich bewegt. Und das mit einer samtweichen, ganz hinten
ein wenig aufgerafften, sehr flexiblen Altstimme, die etwa an Sheryl
Crow erinnert. Lux begleitet sich selbst auf der akustischen Westerngitarre,
und auch das tut sie so perfekt, dass sie sich eine lange Solopassage
erlauben kann, während der im Jazzkeller ihre Mitmusiker an E-Bass und
Schlagzeug beschäftigungslos in der Ecke hocken. Die beiden Herren bewiesen
allerdings sehr viel Einfühlungsvermögen. Von "Sweet Love" singt sie
also auch, aber es überwiegen die Songs, in denen die Liebe deshalb
Thema ist, weil sie schief gegangen ist. Das hat bei der Lux allerdings
überhaupt keinen "sauren" Touch, eher einen süßbitter-melancholischen.
Geschichten will sie erzählen, und das tut sie denn auch auf ihre Weise
– nein eben nicht.
Viele
Songmuster
Die Lux kennt viele Songmuster, unbestreitbar, doch
bei allem Bekenntnis zu "eigenen Geschichten" fällt nach dem vierten
oder fünften Stück in Folge doch auf, dass sich die Formen ähneln, ein
wirklich individueller Touch sich –auf der formalen Ebene- nicht finden
läßt. Ein Arrangeur, der die so charmante wie talentierte Musikerin
unter seine Fittiche nähme täte not. kMs
BROT&SPIELE,
Januar 2000
Auf ihrem zweiten Album zelebriert sie 15 eingängige
aber niemals einfältige von Blues und Folk durchtränkte Popsongs in
einer Art und Weise, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Und
das ganze nur mit Akustik-Gitarre und ihrer wundervollen, mal zart und
fragil klingenden dann wieder kraftvoll auftrumpfenden dunklen, samtweichen
Stimme. Die-zumindest nationale-Entdeckung des Jahres
AKUSTIK
GITARRE Februar 2000
...doch plötzlich, so ab dem 9. Titel jagt ein schlank
und soulig-funkig daherkommender Titel den nächsten – das live eingespielte
"sunchild" belegt neben anderen ebenso wie "Let it flow", was für ein
Wahnsinnstalent die kreative Kölnerin ist..
SOUNDCHECK
Januar 2000
Ihr Kapital ist ihre Stimme: samtig, sinnlich, sentimental
und mehr als genug Charisma für eine Solo-Karriere.
EMSKOPP,
Das Emsland Städtemagazin 2/3 2000
Eher selten findet man deutsche Produktionen dieses
Genres. Christina Lux erinnert an Lisa Loeb mit Frauenstimme nur begleitet
von Akustik-Gitarre und wenig Ensemble. Einen Touch Soul, eine mittelstarke
Brise R’n’B, eine schöne ausdruckstarke Stimme und natürlich Texte,
die etwas zu sagen haben, machen Christina Lux zum perfekten Kandidaten
für das Lillyth-Fair-Festival.
HAI-LIGHTS, Januar 2000
Bis auf ganz wenige Ausnahmen trauen sich
hierzulande nicht all zu viele nur mit der Gitarre, einem Chor und der
eigenen Stimme zu arbeiten. Doch bei Christina Lux würde alles andere
nur ablenken. Zu schön sind die Songs, als dass man sie auch noch überinstrumentieren
müßte. "Little luxuries" – kein Luxus, sich diese Album zu leisten,
aber mehr als luxuriöse Musik.
BIKERS
NEWS, Januar 2000
Mit einer Mischung aus exzellentem Fingerpicking,
garniert mit einem Hauch Country, gehört die Sängerin und Gitarritin
Christina Lux sicherlich zu der Elite unter den Newcomer Interpreten.
Die Songs erzählen vom Wachsen, leben und lieben und werden von satt
groovenden Gitarren und ihrer dunklen charismatischen Stimme veredelt.
Anspieltipp: "Love label", "Talk to me" und "Let it flow". Fazit: Ein
sinnlich-sentimentales Balladen Album. Gut für die ruhigen Stunden im
Leben, schlecht für alle Starkstrom-Freaks.
DOPPELPUNKT
Ausgabe Nr.15
Songwriterin, Gitarristin und Sängerin in
einer Person und aus einem Guss. Dezente bis spartanische Arrangements
lassen ihre soulig und funkig angehauchten und mit Finesse gesungenen
Balladen in voller Pracht erblühen. Der Titel "Little luxuries" trifft
den Charakter ihrer Songs: Klein aber fein! Ein gelungenes Solo Debut
einer Sängerin, wie man sie hierzulande nur selten findet. (Volker Peter)
GUITAR,
Januar 2000
...die nachdenklichen Songs gehen bei aller
Relaxtheit unter die Haut... Flesch magazin, Januar 2000 ...eine sehr
sanfte, sinnliche und soulige Stimme der Sängerin. Hübsch eingebettet
in ein Pop/Country Balladengefüge abgerundet von mehrstimmigen Chor
Gesängen. Manchmal hat man allerdings das Gefühl, die Songs könnten
noch druckvoller kommen.
FLESCH
MAGAZIN, Januar 2000
..eine sehr sanfte, sinnliche und soulige
Stimme der Sängerin. Hübsch eingebettet in ein Pop/Country Balladengefüge
abgerundet von mehrstimmigen Chorgesängen. Manchmal hat man allerdings
das Gefühl, die Songs könnten noch druckvoller kommen.
KÖLNER
ILLUSTRIERTE, Januar 2000
Christina Lux als respektable und ausdrucksstarke
Performerin. Selbst mit geringen Mitteln – größtenteils nur Stimme und
Gitarre – schafft sie es, von gehauchten Balladen bis hin zu (glücklicherweise
nicht angestrengten) Up-Tempo Nummern immer den richtigen Ton zu treffen....
FEEDBACK,
Ausgabe 54
..eine tolle Stimme. Die sanften balladen
singt Christina Lux mit sinnlich-dunkler Stimme, edel verpackt in groovende
dezente Arrangements. Dazu kommt viel Power in der Stimme und gehaltvolle
Texte. Samtig! ******** 8 Punkte
WOM
JOURNAL, Januar 2000
...Platten mit auto-radio-kompatiblen, geschmackvoll
bis leicht pathetisch arrangierten/instrumentierten Songs zwischen R&B,
Ami-Schnulz und Hochglanz-Mainstream gibt es massig; von historische
Bedeutung ist kaum ein Promill davon. Angenehm zu hören sind Christina
Lux‘ Songs trotzdem, zumal sie auf die Heulorgien der US Vorbilder ebenso
verzichtet wie auf elektrische Gitarrenwände und Schlagzeug und ihre
erfreuliche Stimme mit viel Gefühl einsetzt...
KEYBOARDS,
Januar 2000
Auf ihrem Album präsentiert sich Christina
Lux in einer solchen Hochform, dass der Vergleich mit Rory Block nicht
zu hoch gegriffen ist. "Sunchild" hätte auch die überragende amerikanische
Folk-Blues Virtuosin nicht authentischer intonieren können. Und überhaupt,
ist kaum zu glauben, dass diese beseelten Balladen nicht in den U.S.A.,
sondern im Bonner Hansastudio eingespielt wurden. Wobei Christina Lux
und Co-Produzent Klaus Genuit klugerweise darauf verzichtet haben die
expressive Stimme der Frontfrau, ihre per Overdub eingesungenen Chöre
und ihr versiertes Gitarrenspiel, mit überflüssigen Effekten anzureichern;
das gegen Ende von "Miss you" eingeschleifte Backwards-Tape kommt so
dezent, dass der Live-Charakter der Aunahme keinen Schaden nimmt. Noch
ein Anspiel-Tipp gefällig? "She is me" (Track 8) Christian Decker (Fury
in the Slaughterhouse) schrieb das String Arrangement und spielte Double
Bass. Ein Album, das Licht in dunkle Wintertage bringt.
WILDWECHSEL
Januar 2000
...die durchstandenen Krisen haben sich
tief in diese wunderbare Stimme eingegraben...Höchste Zeit, dass die
versierte Backgroundsängerin ganz nach vorne geht.